
jeweils Mittwoch, 13.30 Uhr Licht für die Völker Die Samuelbücher Rav Michel Birnbaum Kargerbibliothek, IGB, Leimenstr. 24, 4051 Basel |
monatlich nach Absprache Lektüre: biblisches Hebräisch Nico Rubeli Konvent der Dominikanerinnen in Basel |
jeweils Dienstag und Donnerstag Ivrit / Neuhebräisch CJP-Sprachkurse in der Israelitischen Gemeinde Basel Lehrerin: Chana Grünewald jeweils Dienstag 18 Uhr: Fortgeschrittene |
Sonntag, 20. Dezember 2009 (geschlossene Veranstaltung) Jüdisch-christlich-islamisches Treffen in Basel Muslimische Gemeinde Basel im Dialog "Wie Basler Juden und Jüdinnen leben", Anat Weill Grosse Synagoge Basel "Wie Basler Christen und Christinnen leben", Nico Rubeli Pauluskirche Basel Leitung Muhammad M. Hanel |
Montag, 9. November 2009 Der dritte Richard The Third Richard ![]() Richard Fuchs aus dem badischen Karlsruhe war Komponist und Architekt. Nach dem Willen seines Vaters sollte er, nach Strauss und Wagner, der "dritte Richard" werden. Der 1887 geborene Vielbegabte schien eine viel versprechende Laufbahn in Deutschland anzutreten, als die Nazis an die Macht kamen. So endeten seine hochfliegenden Pläne im Exil im fernen Neuseeland. Nach einer wundersamen Befreiung aus dem KZ Dachau konnte er mit seiner Frau und den beiden Töchtern dorthin auswandern. In seiner neuen Heimat wurde er nicht mehr verfolgt, dafür ignoriert. Seine Musik, darunter seine preisgekrönte Arbeit "Vom jüdischen Schicksal" wurden erst lange nach seinem Tod 1947 wiederaufgeführt. Richard Fuchs` Enkel Danny Mulheron hat zusammen mit seiner Frau Sara Stretton über das Schicksal von Richard Fuchs diesen bemerkenswerten Film produziert. Anschliessend an den Film unterhalten wir uns mit der anwesenden Soni Mulheron, der Tochter von Richard Fuchs und Mutter des Filmemachers Danny Mulheron. Der Film wird in Englisch gezeigt. Monday, Nov. 9, 2009 Richard Fuchs was a composer believed by his father to be the third Richard, successor to Strauss and Wagner. He loved German culture above all others. Unfortunately Germany hated him. His music was banned by the Nazis and he was banished, so he fled to the last bus stop in the world, the booming monotone of New Zealand in the 1940s. No longer persecuted, just ignored. An enemy in Germany because he was a Jew and an enemy alien in war-time New Zealand because he was German. Sixty years after death his work is getting international acclaim. Danny Mulheron, his grandson, discovers the life and work of Richard Fuchs. Together with his wife Sara Stretton he made this remarkable film. After the film we talk (in German) with Soni Mulheron, daughter of Richard Fuchs and mother of film-maker Danny Mulheron. The movie will be shown in English. Israelitische Gemeinde Basel, Leimenstr. 24, Basel |
Mittwoch, 28. Oktober 2009 Rathaus Basel Gründungsstunde des neuen Projektes ![]() Zelt Abrahams Ein Projekt im Geiste der Gleichberechtigung gestaltet von Basler Muslimen, den Kirchen beider Basel und der Israelitischen Gemeinde Basel, unterstützt von den Regierungen beider Basel Feierliche Unterzeichnung des Vertrages zwischen der Basler Muslimkommission und den Christlich-Jüdischen Projekten Apéro riche an drei Tischen: Rohkost und vegetarisch orientalisch und koscher Grusswort für die Regierungen beider Basel: Regierungspräsident Urs Wüthrich-Pelloli, Regierungspräsident des Kantons Basel-Landschaft Vertragsunterzeichnung: Pfr. Markus Christ, Präsident Christlich-Jüdische Projekte Yusuf Tasbunar, Präsident Basler Muslimkommission Kurzinterviews zum Profil: Anat Weill, jüdische Projektleiterin Zelt Abrahams Muhammad M. Hanel, muslimischer Projektleiter Zelt Abrahams Nico Rubeli, christlicher Projektleiter Zelt Abrahams Dr. Xaver Pfister, Moderation: Präsident Leitungskommission Zelt Abrahams Es musizieren: Michael Heitzler, Klarinette Christian Gutfleisch, Klavier Ulug Ozkan, Gitarre Fridolin Blumer, Kontrabass ![]() Die drei Projektleiter "Zelt Abrahams": (v.l.n.r.) Muhammad M. Hanel, Anat Weill, Nico Rubeli (Fotograf: Claude Giger)
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Mittwoch, 28. Oktober 2009 FDP Basel-Landschaft in Aesch
Referat Zum Diskurs über Religion und Staat anlässlich der Minarettverbotsinitiative, Nico Rubeli |
Montag, 26. Oktober 2009 Mitgliederversammlung, LDP Basel-Stadt Referent zur Minarettverbotsinitiative: Nico Rubeli ![]() |
Donnerstag, 22. Oktober 2009 Meriansaal, Basel CVP Basel-Stadt: Parteiversammlung Referent zur Minarettverbotsinitiative: Nico Rubeli |
Mittwoch, 21. Oktober 2009 Pfarreisaal St. Peter & Paul in Allschwil (Tramstation Nr. 6, Binningerstrasse) Passt die Minarett-Initiative zur Schweiz? Vortrag von Prof. Georg Kreis Leiter des Europa-Institut der Universität Basel, em. Professor für neuere Geschichte und Schweizer Geschichte Uni Basel, Präsident der eidgenössischen Kommission gegen Rassismus Es laden ein: Ökumenische Pfarrkonferenz, Allschwil - Schönenbuch, Christlich jüdische Projekte Basel |
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Mittwoch, 14.Oktober 2009 Nonnenweg 21, Basel CVP-Frauen beider Basel: „Sturm auf den Turm“ Referent zur Minarettverbotsinitiative: Nico Rubeli |
Dienstag, 13. Oktober 2009, 19.30 – 21.00 Uhr Zion in Imagination und Realität Wer ist die Braut im Schabbatlied Lecha Dodi Die verschiedenen Dimensionen des „Lecha Dodi“ und seine Deutung im Kontext der Erlösung Israels Dr. Richard Breslauer „Zion“ ist in der Literatur durch Jahrhunderte hindurch ein Begriff, der mit starken Gefühlen gefüllt wird, ein Sammelbecken religiöser und nationaler Sehnsucht. Dr. Breslauer erläutert die Rolle Zions im Kontext von Erlösung im bekannten Schabbatlied Lecha Dodi, das im kabbalistischen Zfat des 16. Jahrhunderts von Rabbi Schlomo Alkabetz geschrieben wurde. Wir werden sehen, wie viele Dimensionen dieses Lied aufdeckt und wie man den Schlüssel zur Deutung der weiblichen Figur, u.a. der Braut, findet. Dr. Richard I. Breslauer, ist in Zürich geboren und hat neben einer Ausbildung in politischer und philosophischer Wissenschaft an der Bar Ilan Universität in Ramat Gan, Israel auch ein Studium der Judaistik am Institut für Jüdisch-Christliche Forschung der Universität Luzern absolviert. Er ist heute Bankdirektor in Zürich, Dozent am Zürcher Lehrhaus und Lehrbeauftragter an der Universität Basel. Der Vortrag findet in der Israelitischen Gemeinde Basel, Leimenstr. 24, Basel statt. |
Donnerstag, 10. September, 20 Uhr Gemeindehaus der Israelitischen Gemeinde Basel (IGB), Leimenstr. 24, Basel Iran: Tödliche Bedrohung oder viel Lärm um nichts? Professor Mordechai Kedar Der Iran beherrscht in diesen Wochen und Monaten die Schlagzeilen der Weltpresse – die Auseinandersetzungen um die Wiederwahl von Staatspräsident Ahmadinejad und die starke Opposition dagegen ebenso wie die Frage, wie weit das Land schon ist beim Wettlauf, sich die „islamische Atombombe“ zu sichern. Und was bedeutet das alles für Israel, bzw. den Westen allgemein? Darüber spricht der israelische Publizist und Islam-Kenner Professor Mordechai Kedar. Unser Referent ist Professor an der Bar Ilan-Universität und betreut das Departement für arabische und Nahost-Studien, er ist u.a. auch Mitglied des Inter-Disciplinary Center in Herzliya. Er hat zahlreiche Publikationen zum israelisch-arabischen Konflikt und zur islamischen Welt verfasst. Der Vortrag findet in Englisch statt! ![]() Thursday, September 10th, 8 p.m. Community Center of the Israelitische Gemeinde Basel (IGB), Leimenstr. 24, Basel Iran: Deathly threat or much ado about nothing? Professor Mordechai Kedar Iran is a top subject of the world media in the last few weeks. The clashes about the re-election of President Ahmadinejad including the strong opposition boost the headline as much as the discussion about the role of the country in making strong efforts to get “the Islamic bomb”. What does all this mean for Israel and for the western world altogether? We will try to find answers with Professor Mordechai Kedar. Professor Kedar is a long-term lecturer at the Bar Ilan University, responsible there for Arabic and Middle East studies and is also a member of the prestigious Inter Disciplinary Center in Herzliya. Professor Kedar has published very distinguished publications about the Israel-Arab conflict and the Islamic world. The lecture with Professor Kedar will be held in English. |
Donnerstag, 27. August 2009 Israelitische Gemeinde Basel - Gemeindesaal, Leimenstr. 24, Basel Vortragsabend "Storahtelling" Dr. Peter Pitzele ![]() Vom Midrasch her heute ein neues Fenster zur Tora öffnen: erzählen und spielen, sich einbringen, phantasieren und Neues entdecken: Midrasch leben. Dr. Peter Pitzele hat an der Harvard University in Literaturwissenschaft doktoriert. Er war viele Jahre Lehrer für Literatur und wurde in Improvisationstheater ausgebildet. Siebzehn Jahre lang war er Director of Psychodrama Services am Four Winds Hospital in Katonah, New York. Er entwickelte Bibliodrama neu von der jüdischen Interpretation des Tanach und hat seine Arbeit in über 150 Gemeinden in den USA, Europa und Israel umgesetzt. Er war ausserordentliches Fakultätsmitglied des Jewish Theological Seminary und Union Theological Seminary. Heute ist er Dean der Faculty of Storahtelling, Workshop Director und Fakultätsmitglied am Institute for Contemporary Midrash. Er hat zwei Bücher und viele Artikel publiziert. (www.bibliodrama.com) Der Vortrag wird in englischer Sprache gehalten und bei Bedarf parallel auf Deutsch übersetzt von Frank Lorenz, lic. theol. MBA. Es laden Sie herzlich ein: Christlich-Jüdische Projekte, Christlich-Jüdische Arbeitsgemeinschaft beider Basel, Bildungskommission der Israelitischen Gemeinde Basel, Katholische Erwachsenenbildung beider Basel, Forum für Zeitfragen, Gesellschaft Schweiz-Israel, Netzwerk Bibliolog Schweiz, Interessengemeinschaft Bibliodrama Schweiz, Theologische Fakultät Universität Basel. |
Montag, 17. August 2009 Adullam, Mittlere Strasse 15, Basel Mitgliederversammlung EVP Basel-Stadt und der EVP Riehen-Bettingen Traktandum 2: Diskussion zur eidgenössischen Volksinitiative "Gegen den Bau von Minaretten" Referent Pro: Andreas Ungricht, Grossrat SVP Referent Contra: Joel Weill, Stiftungsrat CJP Experte in der Diskussion: Nico Rubeli, Projektleiter CJP |
Dienstag, 9. Juni 2009, 19.30 Uhr Gemeindesaal IGB, Leimenstr. 24, Basel Vortrag mit anschliessender Diskussion Jacques Ungar, Jerusalem "Wohin steuert die israelische Politik?" Seit kurzer Zeit ist die neue israelische Regierung im Amt. Noch ist nicht allzuviel bekannt über die aussenpolitische Marschrichtung der Regierung Netanyahu. Wird die fremdenfeindliche, vor allem Aegypten-feindliche Linie von Aussenminister Avigdor Liebermann obenaus schwingen? Auch die Nahostpolitik der Administration Obama ist erst in Umrissen zu erkennen. Kann sich Jerusalem dem zunehmenden Druck Amerikas erwehren? Welchen Einfluss hat das Abtasten zwischen Washington und Teheran auf den Friedensprozess zwischen Israel und den Palästinensern? Fragen über Fragen stellen sich. Wir freuen uns, dass Jacques Ungar, ein profunder Kenner der Szene im Nahen Osten und geschätzter Nahost-Korrespondent von „tachles“, eine aktuelle Beurteilung der Lage vornimmt und mögliche Zukunftsszenarien skizziert. |
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Donnerstag, 4. Juni 2009, 19 Uhr im Literaturhaus Basel ![]() ![]() Ulrike Midgal © privat Lieder, Lyrik, Briefe von Ilse Weber Der Vortragsabend mit Liedern, Gedichten und Briefen läßt die Stimme der 1944 in Auschwitz ermordeten Schriftstellerin und Komponistin Ilse Weber lebendig werden. Wiedergefundene Papiere: die Schilderungen des Naziterrors und die Trostgesänge aus der Kinderkrankenstube im KZ – tief berührende Zeugnisse einer jungen Dichterin über den Mut der Verzweiflung. Ihren älteren Sohn schicken sie nach England, mit dem jüngeren flüchten sich Ilse und Willi Weber aus Mährisch-Ostrau in die Anonymität der Großstadt Prag, werden aber bald darauf nach Theresienstadt deportiert. Kurz vor dem Transport von dort nach Auschwitz kann Willi Weber die Gedichte seiner Frau im Erdboden eines Geräteschuppens einmauern – Gedichte, die sie für ihre Mithäftlinge und die von ihr betreuten Kinder geschrieben hat. Mit ihnen und ihrem Sohn wird Ilse ermordet, Willi überlebt und kann die Papiere nach der Befreiung in Sicherheit bringen. Jahrzehnte später finden sich auf einem Dachboden in England Briefe von Ilse Weber an ihre Freundin Lilian. Darin zeigt sie sich als eine junge Intellektuelle, die Karl Kraus verehrt und mit Karel Capek korrespondiert. Sie schildert ihr Leben als deutschsprachige Jüdin in Mähren, wo Sudetendeutsche und Tschechen zusammenleben. Mit Stolz trägt sie den Judenstern – und hofft darauf, daß es nicht schlimmer kommt. Das Buch, das Ulrike Migdal aus diesen beiden Textfunden, vielen weiteren Zeugnissen und einem Essay über Leben und Werk der Ilse Weber komponiert hat, macht zum ersten Mal die charismatische Dichterin sichtbar, die bei Theresienstadt-Überlebenden und in der Literatur ein Mythos ist, von deren Werk aber bisher nur wenig bekannt war. Der Abend wird von der Herausgeberin Ulrike Migdal und den Schauspielerinnen Nadia Migdal und Desirée Meiser gestaltet. Moderation: Dr. Heidy Zimmermann. |
Donnerstag, 14. Mai 2009, 19.00 Uhr Israelitische Gemeinde Basel Gemeindesaal, Leimenstr. 24, Basel Vortragsabend Religiöses Judentum - heute Rabbiner Yaron Nisenholz Gemeinderabbiner, Israelitische Gemeinde Basel Was vertritt die moderne Orthodoxie heute? Welche Fragen sind modernen religiösen Strömungen wichtig? Was sind die spannenden Herausforderungen für das religiöse Judentum hier in der Schweiz und in Israel? Rabbiner Yaron Nisenholz hat sein rabbinisches und pädagogisches Studium in Israel absolviert und Geschichte an der „Open University“ of Israel studiert. Er war 6 Jahre Lehrer und Rabbinerstellvertreter in Basel, und seit August 2008 fungiert er als Gemeinderabbiner der Israelitischen Gemeinde Basel. Nach dem Vortrag ist das jüdische und nicht-jüdische Publikum herzlich eingeladen, Ihre eigenen Fragen an den Gemeinderabbiner von Basel zu stellen und mitzudiskutieren. Moderation: Nico Rubeli |
Dienstag, 5. Mai 2009, 19.30 Uhr Gemeindesaal, IGB, Leimenstrasse 24, Basel Referat mit öffentlicher Diskussion Israel und die Medien – aus journalistischer Sicht Jean-Christophe Aeschlimann Chefredaktor und Editorialist von Coopération (französische Ausgabe der Coopzeitung) mit Sitz in Basel und Lausanne. Als Vorspann für seinen Vortrag schreibt er: “Israel zählt – zusammen mit Themen wie Amerika, Gott oder Sexualität zu jenen Themen, die am meisten Emotionen, Leidenschaft und exzessive Reaktionen hervorrufen. Was sind die Gründe dafür? Anhand von Beispielen aus der Medienlandschaft versuche ich einige Hypothesen, die vielleicht nicht immer politically correct sind, zu diesem Phänomen aufzustellen und Israel als Symptom des heutigen Zeitgeistes zu beschreiben.“ |
Dienstag, 31. März 2009, 19.00 Uhr Neuer Cercle, Schützengraben 16, Basel Vortrag von Martin Dreyfus Jüdische Verlagsgeschichte in Deutschland Eines der wichtigsten Kennzeichen der kulturellen jüdischen Symbiose vor der Machtübernahme der Nationalsozialisten war der grosse jüdische Anteil in den deutschen Literaturverlagen. Martin Dreyfus, in Basel aufgewachsen, von Beruf Buchhändler, früherer Präsident der Jüdisch-Liberalen Gemeinde und Präsident der Augustin Keller Loge hat sich diesem Thema angenommen. Sein Buch soll in Kürze erscheinen. Wir freuen uns, den Autor und sein Thema – fast im Sinne einer Vernissage – vorzustellen. ![]() Moderation: Dr. Herbert Wohlmann Es laden Sie herzlich ein: B'nai B'rith, Basel Loge Christlich-Jüdische Projekte Christlich-Jüdische Arbeitsgemeinschaft beider Basel |
Mittwoch, 18. März 2009 Hilton Basel, Salon des Nations, Aeschengraben 31, Basel Der christlich-jüdische Dialog in der Krise Begrüssung und Gastgeber: Pfr. Markus Christ, Präsident CJP, Kirchenratspräsident Evang.-ref. Kirche BL Podium: Dr. Simon Erlanger, Historiker, Dozent Universität Luzern, Redaktor TeleBasel Prof. Dr. Kurt Koch, Bischof von Basel, Präsident der Schweizer Bischofskonferenz Dr. Xaver Pfister, Vizepräsident CJP Daniel A. Rothschild, Vizepräsident CJP, Geschäftsleitung Schweizerischer Israelitischer Gemeindebund Prof. Dr. Ekkehard Stegemann, Theologe, Universität Basel, Präsident Christlich-jüdische Argbeitsgemeinschaft Moderation: Nico Rubeli, Projektleiter CJP Anschliessend Apéro (vegetarisch ungekocht) |
Dienstag, 10. März 2009, 19.30 Uhr Europainstitut Basel, Plenarsaal, Gellertstrasse 27, 4052 Basel Buchvernissage »Die schlimmen Juden!« oder Carl Albert Looslis Engagement gegen Antisemitismus Anlässlich des Erscheinens von Carl Albert Loosli, »Judenhetze. Schriften zu Judentum und Antisemitismus« diskutieren: • Prof. Dr. Ekkehard Stegemann, Theologische Fakultät, Universität Basel, Präsident CJA beider Basel • Prof. Dr. Georg Kreis, Europainstitut, Universität Basel • Prof. Dr. Jacques Picard, Institut für Jüdische Studien, Universität Basel Moderation: Felix Schneider, DRS2 »Den Juden schlägt man, aber die Freiheit und die Menschlichkeit meint man!« – Der Schriftsteller und Publizist Carl Albert Loosli hat bereits 1927 hellsichtig vor dem Antisemitismus als einer Strategie des Faschismus gewarnt. Loosli sieht den Antisemitismus als äusserste, niedrigste Form der Verneinung und Unterdrückung der allgemeinen Menschen- und Bürgerrechte an. Seine Haltung darzulegen, schreibt er das Buch »Die schlimmen Juden!« – eine fulminante Polemik gegen die damals zirkulierenden antisemitischen Hetzschriften. Im Berner Prozess um die sogenannten Protokolle der Weisen von Zion wird er zum überparteilichen Sachverständigen des Gerichts ernannt und kann so im Frühling 1935 – im Fokus der internationalen Presse – massgeblich mithelfen, ein Kapitel Zeitgeschichte zu schreiben. Während des Nationalsozialismus setzt sich Looslis antifaschistisches Engagement fort, indem er sich vehement für die Flüchtlinge und für ein offenes Asylrecht in der Schweiz engagiert. |
Dienstag, 24. Februar 2009, 19.30 Uhr im Gemeindesaal der Israelitischen Gemeinde Basel Leimenstrasse 24, Basel Referat von Yossi Ben-Ari General a.D. Die Rolle des Geheimdienstes in der Geschichte Israels Während der Niederschrift dieser Einladung ist im Kampf Israels gegen die Hamas ein erster Waffenstillstand umgesetzt worden. Die jahrelangen Raketenangriffe gegen Zivilisten in Israel sind militärisch gestoppt worden. Die Informationen des Geheimdienstes ermöglichen es, einen erfolgreichen Kampf gegen Terroristen zu führen. General a.D. Yossi Ben-Ari diente von 1967 bis 1991 in der Israelischen Armee, vornehmlich im Geheimdienst. Von 1991 bis 1999 arbeitete er im Stab des Israelischen Ministerpräsidenten. Seit 2000 widmet sich der Referent seiner akademischen Karriere. So hat er eine Dissertation verfasst über den Konflikt mit Israels Nachbarn und ist derzeit Privatdozent am Galilee College in Nahalal. Seine Lehrgebiete sind Nationale Sicherheit, Terrorismusabwehr, strategischer Geheimdienst. ![]() Quelle: foto by würth&währen ![]() Quelle: foto by würth&währen |
Donnerstag, 22. Januar 2009, 19.30 im Foyer der IGB, Leimenstrasse 24, Basel Jiddisch damals und heute Vortrag von Prof. Dr. Astrid Starck Alles, was Sie schon immer über Jiddisch wissen wollten, und noch einiges mehr. Entstehung und Entwicklung der jiddischen Sprache, Literatur und Kultur. Wie und wo ist Jiddisch entstanden? Ist diese Umgangssprache vor allem eine Frauensprache? Gibt es ausser Volksliedern noch etwas anderes? Wieso hat sich Jiddisch auf der ganzen Welt verbreitet? Wie steht es mit Jiddisch heute? Astrid Stark ist Professorin für jiddische Sprache und Literatur an der Universität Basel. Sie habilitierte an der Sorbonne über den Basler jiddischen Druck Eyn schön Mayse bukh (1602). Ihre Habilitationsschrift wurde 2004 im Schwabe Verlag, Basel publiziert. |
14. März 2009, 20.00 Uhr Schloss Wartegg, Rorschacherberg 15. März 2009, 17.00 Uhr Theater Rigiblick, Zürich 22. März 2009, 17.00 Uhr Gundeldingerfeld Basel, Querfeldhalle DIE FREUDEN DER WEISHEIT Zauber altpersischer Lyrik in Wort und Musik Lyrik von Hafis und Omar Khayyam vertont von Johannes Brahms, Othmar Schoeck, Viktor Ullmann und Will Eisenmann Ein farbenreicher und sinnlicher Lieder- und Lyrikabend Johannes Brahms, Othmar Schoeck und Viktor Ullmann haben die Lyrik von Hafis (ca. 1320 – 1390, aus dem Persischen Schiraz) vertont, Will Eisenmann die Sprüche der Weisheit – „Rubaiyat“ Omar Khayyams (1048 – 1131, aus dem Persischen Nayschapur). Vordergründig handeln die Gedichte von den Freuden des Trinkens und der Liebe. Auf einer tieferen Ebene aber widerspiegeln sie die Hingabe an die Vereinigung mit dem Göttlichen. Spannend ist, die ganz unterschiedliche Herangehensweise der vier Komponisten im Vergleich zu hören. Stefano Kunz-Annoff, Bariton Cornelia Lenzin, Klavier Hans-Jürg Müller, Sprecher |
Bait Jaffe K l e z m e r O r c h e s t r a ![]() Z w i e g e s p r ä c h e 8.2.2009 Flüh (SO), Kulturforum 14.2.2009 Oberwil (BL), Gymnasium w w w . b a i t j a f f e . c h |
| Counselling im Umgang mit christlich-jüdischen Themen, Antisemitismus, traumatischen Biographien und Erfahrungen, jüdisch-christlichen bzw. christlich-jüdischen Mischbiographien, interreligiösen Feiern (z.B. ZH, AG), Schulunterricht, Predigtvorbereitung… (durch den Projektleiter). |