CJP - History 2009

Kontinuierliche Kurse CJP


jeweils Mittwoch, 13.30 Uhr

Licht für die Völker
Die Samuelbücher
Rav Michel Birnbaum
Kargerbibliothek, IGB, Leimenstr. 24, 4051 Basel

monatlich nach Absprache

Lektüre: biblisches Hebräisch
Nico Rubeli
Konvent der Dominikanerinnen in Basel

jeweils Dienstag und Donnerstag

Ivrit / Neuhebräisch

CJP-Sprachkurse in der Israelitischen Gemeinde Basel
Lehrerin: Chana Grünewald

jeweils Dienstag 18 Uhr: Fortgeschrittene
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Projekte mit Jugendlichen und Studierenden


Mittwoch, 18. November 2009

Jugendprojekt mit 28 Konfirmanden und Konfirmandinnen aus Tenniken, Kanton Basel-Landschaft

Grosse Synagoge der Israelitischen Gemeinde Basel

Wie Basler Juden und Jüdinnen leben, Anat Weill

Leitung: Pfr. Ulrich Dällenbach und Nico Rubeli


Feedback zum Synagogenbesuch in Basel vom 18.11.
Dozentin: Frau Anat Weil
KonfirmandInnen aus Tenniken-Zunzgen
Leitung: Nico Rubeli

Das folgende Feedback (Stichworte) erhielt ich von den KonfirmandInnen binnen 4 Wochen nach der erlebten Exkursion in die Synagoge Basel
  • Es war spannend, zu hören und zu sehen (!), wie Juden heute leben
  • Der Unterschied zwischen Männern und Frauen war zunächst irritierend; die Begründungen dafür haben dann viel zum Verständnis davon beigetragen. Die Frauen haben offensichtlich ziemlich viele Vorteile gegenüber den Männern; Frauen haben ein ausgeprägtes Selbstbewusstsein.
  • Frau Weil konnte gut zeigen, was sie glaubt und davon erzählen.
  • Es gab viele gute Informationen.
  • Im jüdischen Gottesdienst muss man ja sogar eine andere Sprache verstehen!
  • Der Gottesdienst scheint eine lebendige Sache zu sein; vor allem auch, dass Kinder sich frei bewegen können und dass man während der Veranstaltung auch miteinander redet. Das wirkt sympatisch.
  • Zur Kopfbedeckung der Männer ist interessant, wie das begründet wurde: „Es steht noch einer über dir!“ Dass man dies unbedingt mit einer Kopfbedeckung „spüren“ muss, erscheint nicht zwingend; aber offensichtlich hat das Gebet die Christen in ihrer Geschichte nicht davor bewahrt, dies („es steht noch einer über dir“) bisweilen schlicht und einfach zu vergessen!
  • Kopfbedeckung der Männer kann vorbeugen gegen Allmachtsphantasien und Überheblichkeit
  • Einen Eindruck machte auch die Schriftrolle und der Toraschrein.
  • Die Führung war schlicht spannend!
  • Der Sabbat hat eine ausgeprägte Kultur.
  • Die Führung war etwas zu ausführlich.
  • Die Frauen haben bei den Juden eine „bessere Position“ (Votum eines Jungen)/ viele Vorteile (Votum eines anderen Jungen)
  • Gottesdienst ist kommunikativ.
  • Es gibt spannende Gedanken zur Tradition im Judentum.
  • Es gab viel Neues zu erfahren über diese Religion.
  • So viel Schmuck für eine Heilige Schrift!
  • Mir fällt auf, dass die Tora so sehr heilig ist.
Auch von meiner Seite her noch einmal herzlichen Dank für die lebendige und spannende Führung! Ulrich Dällenbach

Mittwoch, 4. November 2009

Jugendprojekt mit 16 Schülern/innen aus Reinach, Kanton Basel-Landschaft

Grosse Synagoge der Israelitischen Gemeinde Basel

Wie Basler Juden und Jüdinnen leben, Anat Weill

Leitung: Pfr. Frank Lorenz und Nico Rubeli

Mittwoch, 7. Oktober 2009
Jugendprojekt mit 20 Konfirmanden und Konfirmandinnen aus Schwanden, Kanton Glarus

Synagoge der Israelitischen Gemeinde Basel
Wie Basler Juden und Jüdinnen leben, Anat Weill

Moschee Friedensgasse, König Faisal Stiftung
Wie Basler Muslime und Musliminnen leben, Muhammad M. Hanel

Leitung: Pfrn. Carolin Weimer und Nico Rubeli

Dienstag, 21. April 2009

Wie Basler Juden und Jüdinnen leben

Führung durch die Synagoge mit Anat Weill
Konfirmanden/innen der evang.-ref. Kirchgemeinde Lauenen BE

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Leitung: Pfr. Fritz Ehrensperger und Nico Rubeli

Mittwoch, 14. Januar 2009


Impuls "Schalom"

25 Jugendliche der Reformierten Kirchgemeinde Buus-Maisprach

1. Teil:
Geschichte der Juden in Basel, historische Führung durch Basel mit Nico Rubeli

2. Teil:
Wie Juden und Jüdinnen in Basel leben, Synagogenführung mit Anat Weill

Leitung: Pfr. Lorenz Lattner und Nico Rubeli
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Erwachsenenbildung


Sonntag, 20. Dezember 2009
(geschlossene Veranstaltung)

Jüdisch-christlich-islamisches Treffen in Basel
Muslimische Gemeinde Basel im Dialog

"Wie Basler Juden und Jüdinnen leben",
Anat Weill
Grosse Synagoge Basel

"Wie Basler Christen und Christinnen leben",
Nico Rubeli
Pauluskirche Basel

Leitung Muhammad M. Hanel

Montag, 9. November 2009

Der dritte Richard The Third Richard
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Richard Fuchs aus dem badischen Karlsruhe war Komponist und Architekt. Nach dem Willen seines Vaters sollte er, nach Strauss und Wagner, der "dritte Richard" werden. Der 1887 geborene Vielbegabte schien eine viel versprechende Laufbahn in Deutschland anzutreten, als die Nazis an die Macht kamen. So endeten seine hochfliegenden Pläne im Exil im fernen Neuseeland. Nach einer wundersamen Befreiung aus dem KZ Dachau konnte er mit seiner Frau und den beiden Töchtern dorthin auswandern. In seiner neuen Heimat wurde er nicht mehr verfolgt, dafür ignoriert. Seine Musik, darunter seine preisgekrönte Arbeit "Vom jüdischen Schicksal" wurden erst lange nach seinem Tod 1947 wiederaufgeführt.

Richard Fuchs` Enkel Danny Mulheron hat zusammen mit seiner Frau Sara Stretton über das Schicksal von Richard Fuchs diesen bemerkenswerten Film produziert.

Anschliessend an den Film unterhalten wir uns mit der anwesenden Soni Mulheron, der Tochter von Richard Fuchs und Mutter des Filmemachers Danny Mulheron.

Der Film wird in Englisch gezeigt.


Monday, Nov. 9, 2009

Richard Fuchs was a composer believed by his father to be the third Richard, successor to Strauss and Wagner. He loved German culture above all others. Unfortunately Germany hated him. His music was banned by the Nazis and he was banished, so he fled to the last bus stop in the world, the booming monotone of New Zealand in the 1940s. No longer persecuted, just ignored. An enemy in Germany because he was a Jew and an enemy alien in war-time New Zealand because he was German.

Sixty years after death his work is getting international acclaim.

Danny Mulheron, his grandson, discovers the life and work of Richard Fuchs. Together with his wife Sara Stretton he made this remarkable film.

After the film we talk (in German) with Soni Mulheron, daughter of Richard Fuchs and mother of film-maker Danny Mulheron.

The movie will be shown in English.

Israelitische Gemeinde Basel, Leimenstr. 24, Basel

Mittwoch, 28. Oktober 2009
Rathaus Basel

Gründungsstunde des neuen Projektes

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Zelt Abrahams
Ein Projekt im Geiste der Gleichberechtigung
gestaltet von Basler Muslimen, den Kirchen beider Basel
und der Israelitischen Gemeinde Basel,
unterstützt von den Regierungen beider Basel

Feierliche Unterzeichnung des Vertrages

zwischen der Basler Muslimkommission
und den Christlich-Jüdischen Projekten
 
Apéro riche an drei Tischen:

Rohkost und vegetarisch orientalisch und koscher

Grusswort für die Regierungen beider Basel:
Regierungspräsident Urs Wüthrich-Pelloli,
Regierungspräsident des Kantons Basel-Landschaft

Vertragsunterzeichnung:
Pfr. Markus Christ, Präsident Christlich-Jüdische Projekte
Yusuf Tasbunar, Präsident Basler Muslimkommission

Kurzinterviews zum Profil:
Anat Weill, jüdische Projektleiterin Zelt Abrahams
Muhammad M. Hanel, muslimischer Projektleiter Zelt Abrahams
Nico Rubeli, christlicher Projektleiter Zelt Abrahams
Dr. Xaver Pfister, Moderation: Präsident Leitungskommission Zelt Abrahams

Es musizieren:
Michael Heitzler, Klarinette
Christian Gutfleisch, Klavier
Ulug Ozkan, Gitarre
Fridolin Blumer, Kontrabass

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Die drei Projektleiter "Zelt Abrahams": (v.l.n.r.) Muhammad M. Hanel, Anat Weill, Nico Rubeli (Fotograf: Claude Giger)

Mittwoch, 28. Oktober 2009
FDP Basel-Landschaft in Aesch
Referat Zum Diskurs über Religion und Staat anlässlich der Minarettverbotsinitiative, Nico Rubeli

Montag, 26. Oktober 2009
Mitgliederversammlung, LDP Basel-Stadt
Referent zur Minarettverbotsinitiative: Nico Rubeli
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Donnerstag, 22. Oktober 2009
Meriansaal, Basel
CVP Basel-Stadt: Parteiversammlung
Referent zur Minarettverbotsinitiative: Nico Rubeli

Mittwoch, 21. Oktober 2009

Pfarreisaal St. Peter & Paul in Allschwil
(Tramstation Nr. 6, Binningerstrasse)

Passt die Minarett-Initiative zur Schweiz?

Vortrag von Prof. Georg Kreis
Leiter des Europa-Institut der Universität Basel,
em. Professor für neuere Geschichte und Schweizer Geschichte Uni Basel,
Präsident der eidgenössischen Kommission gegen Rassismus

Es laden ein: Ökumenische Pfarrkonferenz, Allschwil - Schönenbuch, Christlich jüdische Projekte Basel





Minarett

Mittwoch, 14.Oktober 2009
Nonnenweg 21, Basel
CVP-Frauen beider Basel: „Sturm auf den Turm“
Referent zur Minarettverbotsinitiative: Nico Rubeli

Dienstag, 13. Oktober 2009, 19.30 – 21.00 Uhr

Zion in Imagination und Realität
 
Wer ist die Braut im Schabbatlied Lecha Dodi
Die verschiedenen Dimensionen des „Lecha Dodi“ und seine Deutung im Kontext der Erlösung Israels

Dr. Richard Breslauer

„Zion“ ist in der Literatur durch Jahrhunderte hindurch ein Begriff, der mit starken Gefühlen gefüllt wird, ein Sammelbecken religiöser und nationaler Sehnsucht.

Dr. Breslauer erläutert die Rolle Zions im Kontext von Erlösung im bekannten Schabbatlied Lecha Dodi, das im kabbalistischen Zfat des 16. Jahrhunderts von Rabbi Schlomo Alkabetz geschrieben wurde. Wir werden sehen, wie viele Dimensionen dieses Lied aufdeckt und wie man den Schlüssel zur Deutung der weiblichen Figur, u.a. der Braut, findet.

Dr. Richard I. Breslauer, ist in Zürich geboren und hat neben einer Ausbildung in politischer und philosophischer Wissenschaft an der Bar Ilan Universität in Ramat Gan, Israel auch ein Studium der Judaistik am Institut für Jüdisch-Christliche Forschung der Universität Luzern absolviert. Er ist heute Bankdirektor in Zürich, Dozent am Zürcher Lehrhaus und Lehrbeauftragter an der Universität Basel.

Der Vortrag findet in der Israelitischen Gemeinde Basel, Leimenstr. 24, Basel statt.

Donnerstag, 10. September, 20 Uhr
Gemeindehaus der Israelitischen Gemeinde Basel (IGB), Leimenstr. 24, Basel

Iran: Tödliche Bedrohung oder viel Lärm um nichts?
Professor Mordechai Kedar

Der Iran beherrscht in diesen Wochen und Monaten die Schlagzeilen der Weltpresse – die Auseinandersetzungen um die Wiederwahl von Staatspräsident Ahmadinejad und die starke  Opposition dagegen ebenso wie die Frage, wie weit das Land schon ist beim Wettlauf, sich die „islamische Atombombe“ zu sichern. Und was  bedeutet das alles für Israel, bzw. den Westen allgemein?

Darüber spricht der israelische Publizist und Islam-Kenner Professor Mordechai Kedar.

Unser Referent ist Professor an der Bar Ilan-Universität und betreut das Departement für arabische und Nahost-Studien, er ist u.a. auch Mitglied des Inter-Disciplinary Center  in Herzliya. Er hat zahlreiche Publikationen zum israelisch-arabischen Konflikt und zur islamischen Welt verfasst.

Der Vortrag findet in Englisch statt!

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Thursday, September 10th, 8 p.m.
Community Center of the Israelitische Gemeinde Basel (IGB), Leimenstr. 24, Basel

Iran: Deathly threat or much ado about nothing?
Professor Mordechai Kedar

Iran is a top subject of the world media in the last few weeks. The clashes about the re-election of President Ahmadinejad including the strong opposition boost the headline as much as the discussion about the role of the country in making strong efforts to get “the Islamic bomb”.

What does all this mean for Israel and for the western world altogether?

We will try to find answers with Professor Mordechai Kedar. Professor Kedar is a long-term lecturer at the Bar Ilan University, responsible there for Arabic and Middle East studies and is also a member of the prestigious Inter Disciplinary Center in Herzliya. Professor Kedar has published very distinguished publications about the Israel-Arab conflict and the Islamic world.

The lecture with Professor Kedar will be held in English.

Donnerstag, 27. August 2009
Israelitische Gemeinde Basel - Gemeindesaal, Leimenstr. 24, Basel

Vortragsabend
"Storahtelling"

Dr. Peter Pitzele
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Vom Midrasch her heute ein neues Fenster zur Tora öffnen: erzählen und spielen, sich einbringen, phantasieren und Neues entdecken: Midrasch leben.

Dr. Peter Pitzele hat an der Harvard University in Literaturwissenschaft doktoriert. Er war viele Jahre Lehrer für Literatur und wurde in Improvisationstheater ausgebildet. Siebzehn Jahre lang war er Director of Psychodrama Services am Four Winds Hospital in Katonah, New York. Er entwickelte Bibliodrama neu von der jüdischen Interpretation des Tanach und hat seine Arbeit in über 150 Gemeinden in den USA, Europa und Israel umgesetzt. Er war ausserordentliches Fakultätsmitglied des Jewish Theological Seminary und Union Theological Seminary. Heute ist er Dean der Faculty of Storahtelling, Workshop Director und Fakultätsmitglied am Institute for Contemporary Midrash. Er hat zwei Bücher und viele Artikel publiziert. (www.bibliodrama.com)

Der Vortrag wird in englischer Sprache gehalten und bei Bedarf parallel auf Deutsch übersetzt von Frank Lorenz, lic. theol. MBA.

Es laden Sie herzlich ein: Christlich-Jüdische Projekte, Christlich-Jüdische Arbeitsgemeinschaft beider Basel, Bildungskommission der Israelitischen Gemeinde Basel, Katholische Erwachsenenbildung beider Basel, Forum für Zeitfragen, Gesellschaft Schweiz-Israel, Netzwerk Bibliolog Schweiz, Interessengemeinschaft Bibliodrama Schweiz, Theologische Fakultät Universität Basel. 

Montag, 17. August 2009

Adullam, Mittlere Strasse 15, Basel

Mitgliederversammlung EVP Basel-Stadt und der EVP Riehen-Bettingen

Traktandum 2:
Diskussion zur eidgenössischen Volksinitiative "Gegen den Bau von Minaretten"

Referent Pro: Andreas Ungricht, Grossrat SVP
Referent Contra: Joel Weill, Stiftungsrat CJP
Experte in der Diskussion: Nico Rubeli, Projektleiter CJP

Dienstag, 9. Juni 2009, 19.30 Uhr


Gemeindesaal IGB, Leimenstr. 24, Basel

Vortrag mit anschliessender Diskussion

Jacques Ungar, Jerusalem

"Wohin steuert die israelische Politik?"

Seit kurzer Zeit ist die neue israelische Regierung im Amt. Noch ist nicht allzuviel bekannt über die aussenpolitische Marschrichtung der Regierung Netanyahu. Wird die fremdenfeindliche, vor allem Aegypten-feindliche Linie von Aussenminister Avigdor Liebermann obenaus schwingen? Auch die Nahostpolitik der Administration Obama ist erst in Umrissen zu erkennen. Kann sich Jerusalem dem zunehmenden Druck Amerikas erwehren? Welchen Einfluss hat das Abtasten zwischen Washington und Teheran auf den Friedensprozess zwischen Israel und den Palästinensern? Fragen über Fragen stellen sich.

Wir freuen uns, dass Jacques Ungar, ein profunder Kenner der Szene im Nahen Osten und geschätzter Nahost-Korrespondent von „tachles“, eine aktuelle Beurteilung der Lage vornimmt und mögliche Zukunftsszenarien skizziert.

Donnerstag, 4. Juni 2009, 19 Uhr


im Literaturhaus Basel
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Ulrike Midgal
© privat
                                
Wann wohl das Leid ein Ende hat

Lieder, Lyrik, Briefe von Ilse Weber

Der Vortragsabend mit Liedern, Gedichten und Briefen läßt die Stimme der 1944 in Auschwitz ermordeten Schriftstellerin und Komponistin Ilse Weber lebendig werden.

Wiedergefundene Papiere: die Schilderungen des Naziterrors und die Trostgesänge aus der Kinderkrankenstube im KZ – tief berührende Zeugnisse einer jungen Dichterin über den Mut der Verzweiflung.

Ihren älteren Sohn schicken sie nach England, mit dem jüngeren flüchten sich Ilse und Willi Weber aus Mährisch-Ostrau in die Anonymität der Großstadt Prag, werden aber bald darauf nach Theresienstadt deportiert. Kurz vor dem Transport von dort nach Auschwitz kann Willi Weber die Gedichte seiner Frau im Erdboden eines Geräteschuppens einmauern –  Gedichte, die sie für ihre Mithäftlinge und die von ihr betreuten Kinder geschrieben hat. Mit ihnen und ihrem Sohn wird Ilse ermordet, Willi überlebt und kann die Papiere nach der Befreiung in Sicherheit bringen.


Jahrzehnte später finden sich auf einem Dachboden in England Briefe von Ilse Weber an ihre Freundin Lilian. Darin zeigt sie sich als eine junge Intellektuelle, die Karl Kraus verehrt und mit Karel Capek korrespondiert. Sie schildert ihr Leben als deutschsprachige Jüdin in Mähren, wo Sudetendeutsche und Tschechen zusammenleben. Mit Stolz trägt sie den Judenstern – und hofft darauf, daß es nicht schlimmer kommt.

Das Buch, das Ulrike Migdal aus diesen beiden Textfunden, vielen weiteren Zeugnissen und einem Essay über Leben und Werk der Ilse Weber komponiert hat, macht zum ersten Mal die charismatische Dichterin sichtbar, die bei Theresienstadt-Überlebenden und in der Literatur ein Mythos ist, von deren Werk aber bisher nur wenig bekannt war.


Der Abend wird von der Herausgeberin Ulrike Migdal und den Schauspielerinnen Nadia Migdal und Desirée Meiser gestaltet. Moderation: Dr. Heidy Zimmermann.

Donnerstag, 14. Mai 2009, 19.00 Uhr


Israelitische Gemeinde Basel
Gemeindesaal, Leimenstr. 24, Basel

Vortragsabend

Religiöses Judentum - heute

Rabbiner Yaron Nisenholz

Gemeinderabbiner, Israelitische Gemeinde Basel

Was vertritt die moderne Orthodoxie heute? Welche Fragen sind modernen religiösen Strömungen wichtig? Was sind die spannenden Herausforderungen für das religiöse Judentum hier in der Schweiz und in Israel?

Rabbiner Yaron Nisenholz hat sein rabbinisches und pädagogisches Studium in Israel absolviert und Geschichte an der „Open University“ of Israel studiert. Er war 6 Jahre Lehrer und Rabbinerstellvertreter in Basel, und seit August 2008 fungiert er als Gemeinderabbiner der Israelitischen Gemeinde Basel.

Nach dem Vortrag ist das jüdische und nicht-jüdische Publikum herzlich eingeladen, Ihre eigenen Fragen an den Gemeinderabbiner von Basel zu stellen und mitzudiskutieren.

Moderation: Nico Rubeli

Dienstag, 5. Mai 2009, 19.30 Uhr

Gemeindesaal, IGB, Leimenstrasse 24, Basel

Referat mit öffentlicher Diskussion

Israel und die Medien – aus journalistischer Sicht

Jean-Christophe Aeschlimann

Chefredaktor und Editorialist von Coopération (französische Ausgabe der Coopzeitung) mit Sitz in Basel und Lausanne.
Als Vorspann für seinen Vortrag schreibt er: “Israel zählt – zusammen mit Themen wie Amerika, Gott oder Sexualität zu jenen Themen, die am meisten Emotionen, Leidenschaft und exzessive Reaktionen hervorrufen. Was sind die Gründe dafür? Anhand von Beispielen aus der Medienlandschaft versuche ich einige Hypothesen, die vielleicht nicht immer politically correct sind, zu diesem Phänomen aufzustellen und Israel als Symptom des heutigen Zeitgeistes zu beschreiben.“

Dienstag, 31. März 2009,  19.00 Uhr

Neuer Cercle, Schützengraben 16, Basel

Vortrag von Martin Dreyfus

Jüdische Verlagsgeschichte in Deutschland

Eines der wichtigsten Kennzeichen der kulturellen jüdischen Symbiose vor der Machtübernahme der Nationalsozialisten war der grosse jüdische Anteil in den deutschen Literaturverlagen.

Martin Dreyfus, in Basel aufgewachsen, von Beruf Buchhändler, früherer Präsident der Jüdisch-Liberalen Gemeinde und Präsident der Augustin Keller Loge hat sich diesem Thema angenommen. Sein Buch soll in Kürze erscheinen. Wir freuen uns, den Autor und sein Thema – fast im Sinne einer Vernissage – vorzustellen.

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Moderation: Dr. Herbert Wohlmann

Es laden Sie herzlich ein:
B'nai B'rith, Basel Loge
Christlich-Jüdische Projekte
Christlich-Jüdische Arbeitsgemeinschaft beider Basel

Mittwoch, 18. März 2009

Hilton Basel, Salon des Nations, Aeschengraben 31, Basel

Der christlich-jüdische Dialog in der Krise


Begrüssung und Gastgeber:
Pfr. Markus Christ, Präsident CJP, Kirchenratspräsident Evang.-ref. Kirche BL

Podium:
Dr. Simon Erlanger, Historiker, Dozent Universität Luzern, Redaktor TeleBasel
Prof. Dr. Kurt Koch, Bischof von Basel, Präsident der Schweizer Bischofskonferenz
Dr. Xaver Pfister, Vizepräsident CJP
Daniel A. Rothschild, Vizepräsident CJP, Geschäftsleitung Schweizerischer Israelitischer Gemeindebund
Prof. Dr. Ekkehard Stegemann, Theologe, Universität Basel, Präsident Christlich-jüdische Argbeitsgemeinschaft

Moderation:
Nico Rubeli, Projektleiter CJP

Anschliessend Apéro (vegetarisch ungekocht)

Dienstag, 10. März 2009, 19.30 Uhr

Europainstitut Basel, Plenarsaal, Gellertstrasse 27, 4052 Basel

Buchvernissage

»Die schlimmen Juden!«

oder Carl Albert Looslis Engagement
gegen Antisemitismus


Anlässlich des Erscheinens von Carl Albert Loosli, »Judenhetze. Schriften zu Judentum und Antisemitismus« diskutieren:
Prof. Dr. Ekkehard Stegemann, Theologische Fakultät, Universität Basel, Präsident CJA beider Basel
Prof. Dr. Georg Kreis, Europainstitut, Universität Basel
Prof. Dr. Jacques Picard, Institut für Jüdische Studien, Universität Basel
Moderation: Felix Schneider, DRS2

»Den Juden schlägt man, aber die Freiheit und die Menschlichkeit meint man!« – Der Schriftsteller und Publizist Carl Albert Loosli hat bereits 1927 hellsichtig vor dem Antisemitismus als einer Strategie des Faschismus gewarnt. Loosli sieht den Antisemitismus als äusserste, niedrigste Form der Verneinung und Unterdrückung der allgemeinen Menschen- und Bürgerrechte an. Seine Haltung darzulegen, schreibt er das Buch »Die schlimmen Juden!« – eine fulminante Polemik gegen die damals zirkulierenden antisemitischen Hetzschriften. Im Berner Prozess um die sogenannten Protokolle der Weisen von Zion wird er zum überparteilichen Sachverständigen des Gerichts ernannt und kann so im Frühling 1935 – im Fokus der internationalen Presse – massgeblich mithelfen, ein Kapitel Zeitgeschichte zu schreiben. Während des Nationalsozialismus setzt sich Looslis antifaschistisches Engagement fort, indem er sich vehement für die Flüchtlinge und für ein offenes Asylrecht in der Schweiz engagiert.

Dienstag, 24. Februar 2009, 19.30 Uhr

im Gemeindesaal der Israelitischen Gemeinde Basel
Leimenstrasse 24, Basel

Referat von

Yossi Ben-Ari
General a.D.


Die Rolle des Geheimdienstes in der Geschichte Israels

Während der Niederschrift dieser Einladung ist im Kampf Israels gegen die Hamas ein erster Waffenstillstand umgesetzt worden. Die jahrelangen Raketenangriffe gegen Zivilisten in Israel sind militärisch gestoppt worden. Die Informationen des Geheimdienstes ermöglichen es, einen erfolgreichen Kampf gegen Terroristen zu führen.

General a.D. Yossi Ben-Ari diente von 1967 bis 1991 in der Israelischen Armee, vornehmlich im Geheimdienst. Von 1991 bis 1999 arbeitete er im Stab des Israelischen Ministerpräsidenten. Seit 2000 widmet sich der Referent seiner akademischen Karriere. So hat er eine Dissertation verfasst über den Konflikt mit Israels Nachbarn und ist derzeit Privatdozent am Galilee College in Nahalal. Seine Lehrgebiete sind Nationale Sicherheit, Terrorismusabwehr, strategischer Geheimdienst.

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Quelle: foto by würth&währen

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Quelle: foto by würth&währen

Donnerstag, 22. Januar 2009, 19.30

im Foyer der IGB, Leimenstrasse 24, Basel

Jiddisch damals und heute

Vortrag von Prof. Dr. Astrid Starck

Alles, was Sie schon immer über Jiddisch wissen wollten, und noch einiges mehr. Entstehung und Entwicklung der jiddischen Sprache, Literatur und Kultur.

Wie und wo ist Jiddisch entstanden? Ist diese Umgangssprache vor allem eine Frauensprache? Gibt es ausser Volksliedern noch etwas anderes? Wieso hat sich Jiddisch auf der ganzen Welt verbreitet? Wie steht es mit Jiddisch heute?

Astrid Stark ist Professorin für jiddische Sprache und Literatur an der Universität Basel. Sie habilitierte an der Sorbonne über den Basler jiddischen Druck Eyn schön Mayse bukh (1602). Ihre Habilitationsschrift wurde 2004 im Schwabe Verlag, Basel publiziert.
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Konzerte - Meditationen - Feiern


14. März 2009, 20.00 Uhr
Schloss Wartegg, Rorschacherberg

15. März 2009, 17.00 Uhr
Theater Rigiblick, Zürich

22. März 2009, 17.00 Uhr
Gundeldingerfeld Basel, Querfeldhalle

DIE FREUDEN DER WEISHEIT

Zauber altpersischer Lyrik in Wort und Musik

Lyrik von Hafis und Omar Khayyam
vertont von Johannes Brahms, Othmar Schoeck, Viktor Ullmann und Will Eisenmann

Ein farbenreicher und sinnlicher Lieder- und Lyrikabend

Johannes Brahms, Othmar Schoeck und Viktor Ullmann haben die  Lyrik von Hafis (ca. 1320 – 1390, aus dem Persischen Schiraz) vertont, Will Eisenmann die Sprüche der Weisheit – „Rubaiyat“ Omar Khayyams (1048 – 1131, aus dem Persischen Nayschapur).

Vordergründig handeln die Gedichte von den Freuden des Trinkens und der Liebe. Auf einer tieferen Ebene aber widerspiegeln sie die Hingabe an die Vereinigung mit dem Göttlichen.

Spannend ist, die ganz unterschiedliche Herangehensweise der vier Komponisten im Vergleich zu hören.

Stefano Kunz-Annoff, Bariton
Cornelia Lenzin, Klavier
Hans-Jürg Müller, Sprecher

Bait Jaffe

K l e z m e r O r c h e s t r a
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Z w i e g e s p r ä c h e

8.2.2009 Flüh (SO), Kulturforum

14.2.2009 Oberwil (BL), Gymnasium

w w w . b a i t j a f f e . c h
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Beratungen

Counselling im Umgang mit christlich-jüdischen Themen, Antisemitismus, traumatischen Biographien und Erfahrungen, jüdisch-christlichen bzw. christlich-jüdischen Mischbiographien, interreligiösen Feiern (z.B. ZH, AG), Schulunterricht, Predigtvorbereitung… (durch den Projektleiter).
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