Donnerstag, 25. Nov. 2004, 19.30 Uhr
Gemeindehaus der Israelitischen Gemeinde Basel
UNESCO Weltkulturerbe am Mittelmeer:
Die Weisse Stadt von Tel Aviv
Vortrag
Shlomit Gross
Mitbegründerin des Bauhaus-Centers in Tel Aviv
|
Dienstag, 23. Nov. 2004, 20.00 Uhr
Die Frau im Judentum in Theorie und Praxis
Eine jüdische Frau kann einen Konzern leiten, eine akademische Karriere durchlaufen oder Bundesrätin werden. Wenn sie aber in Basel eine Synagoge betritt, zählt sie nicht zum Quorum, das es braucht, um einen Gottesdienst abhalten zu können. Doch das jüdische Religionsgesetz und die rabbinischen Schriften beinhalten Spielräume, die es ermöglichen, traditionelle Rollenverständnisse aus heutiger Perspektive neu zu überdenken und in den Alltag des 21. Jahrhunderts zu integrieren. Anhand von Beispielen wird Valérie Rhein mögliche Veränderungen aufzeigen.
Valérie Rhein hat den Verein Ofek mitgegründet. Sie ist im Erziehungsdepartement Basel-Stadt und als freischaffende Journalistin tätig.
Ort: Pfarreiheim St. Marien, Leonhardsstrasse 47, Basel
(Tram 6 Holbeinstrasse, Bus 34 Synagoge oder Bus 30 Holbeinplatz [auch ab Bahnhof SBB])
Unkostenbeitrag: Fr. 15.-- (Lernende/Studierende kostenlos)
Keine Anmeldung erforderlich!
Organisation: Katholische Erwachsenenbildung BS/BL
|
Dienstag, 16. Nov. 2004, 19.30 Uhr
Gemeindehaus der Israelitischen Gemeinde Basel
2. Vortrag im Rahmen des Zyklus "Juden im Mittelalter"
Die zweite Jüdische Gemeinde in Basel
1360-1400
Prof. Dr. Werner Meyer
1360, rund zehn Jahre nach der Vernichtung der ersten jüdischen Gemeinde lassen sich wieder Jüdinnen und Juden in Basel nieder. Diese schliessen sich bald zu einer Gemeinde zusammen, die knapp 40 Jahre Bestand hat. Dank der reichlich fliessenden Schriftquellen sind wir über diese zweite Gemeinde, namentlich über das Verhältnis ihrer Angehörigen zur Stadt, besser informiert als über die erste Gemeinde. Im Vortrag wird versucht, die enge Beziehung zwischen den Juden und der Stadt nachzuzeichnen und die Gründe für die Auflösung der Gemeinde aufzuzeigen.
|
Mittwoch, 3. Nov. 2004, 18.00 - ca. 20.00 Uhr
Jüdisches Museum, Kornhausgasse 8, Basel
(Tram 3 oder Bus 34 Lyss, ab Bhf SBB Bus 30 Holbeinplatz)
Besuch im jüdischen Museum
Im jüdischen Museum sind Gegenstände ausgestellt, die im jüdischen Leben gebraucht werden. Wer gerne etwas sehen und nicht bloss hören will, der kann bei diesem Besuch einen Zugang zur jüdischen Welt finden. Im Augenblick ist auch ein Faksimile des Tagebuches von Anne Frank ausgestellt.
Leitung: Ilse Wormser
|
Dienstag, 26. Oktober 2004, 19.30 Uhr
Kollegienhaus der Universität Basel, Petersplatz 1, Hörsaal 001
Aharon Appelfeld
Schreiben als Überlebensstrategie
Aharon Appelfeld zählt zu den international berühmten Schriftstellern Israels. Er wurde 1932 in Czernowitz geboren und wurde als Kind ins Konzentrationslager deportiert, von wo er fliehen konnte. Nachdem er den Krieg im Versteck überlebt hatte, kam er 1946 nach Palästina. Appelfeld vereint in sich die Identität des israelischen, hebräisch schreibenden Schriftstellers mit einem Werk, das der Literaturwissenschaftler Gershon Shaked so beschrieben hat: "Es beruht auf der mythologischen Gestalt des Ahasver, des zu ewiger Wanderschaft verfluchten Juden, der nirgends in Ruhe leben kann und auch im Tod keinen Frieden findet."
Die Literaturwissenschaftlerin Dr. Hanna Liron, Kennerin nicht nur von Appelfelds Werk, sondern auch persönlich mit ihm bekannt, wird den Abend einleiten.
|
Montag, 25. Okt. 2004, 19.00 Uhr
Synagoge, Ecke Eulerstrasse/Leimenstrasse, 4051 Basel
(Bus 34 Synagoge oder Tram 3 Lyss – ab Bhf SBB Bus 30 Holbeinplatz)
Begegnung in der Synagoge
Das Christentum wird einerseits von der jüdischen Wurzel spirituell getragen und genährt (Röm 11,18). Andererseits war das Christentum in der Vergangenheit durch Predigt, Katechese und Religionspolitik selbst Trägerin und Verbreiterin der Judenfeindschaft. Auch die Kirche als Institution hat im Verlauf der Jahrhunderte durch mangelnde Wachsamkeit und durch Antisemitismuspropaganda gefehlt. Eine radikale und konsequente Abkehr von allen Ideologien und Redeweisen, die zur Feindschaft gegen die Juden führen können, ist daher geboten.
Dies ist nur im Geiste der Umkehr zum lebendigen Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs möglich. Es muss Christen daran liegen, vor Gott und den Menschen zu ehrlichen und verlässlichen Freunden des jüdischen Volkes zu werden (Aus der Erklärung im Auftrag der Schweiz. Bischofskonferenz und der Leitung des Schweizerischen Israelitischen Gemeindebundes „Antisemitismus: Sünde gegen Gott und die Menschlichkeit“, 1992)
Jacques Bloch wird erzählen, was Jüdinnen und Juden in der Synagoge tun.
Leitung: Jacques Bloch
Unkostenbeitrag: Kollekte zugunsten der Israelitischen Gemeinde und zur Deckung der Unkosten
|
Montag, 20. Sept. 2004, 20.00 Uhr
Pfarreiheim St. Marien, Leonhardsstrasse 47, Basel
(Tram 6 Holbeinstrasse, Bus 34 Synagoge oder Bus 30 Holbeinplatz [auch ab Bahnhof SBB])
Die Vielfalt des heutigen Judentums
Wie in allen Religionen finden sich auch im Judentum ganz unterschiedliche Strömungen. In Basel zeigt sich das durch die Existenz zweier unterschiedlicher Synagogen, der Synagoge der Einheitsgemeinde an der Eulerstrasse und der Synagoge an der Ahornstrasse. Dazu existiert eine jüdische Gruppierung, die sich OFEK nennt und Gottesdienste im Quartierzentrum Bachletten durchführt. Simon Erlanger wird die Vielfalt des gelebten Judentums und ihre historischen Hintergründe aufzeigen.
Dr. Simon Erlanger, ist Dozent am Institut für Jüdisch-Christliche Forschung an der Universität Luzern; er arbeitet auch als Journalist bei TeleBasel
Unkostenbeitrag: Fr. 15.-- (Lernende/Studierende kostenlos)
Keine Anmeldung erforderlich!
Organisation: Katholische Erwachsenenbildung BS/BL
|
Montag, 13. Sept. 2004, 18.30 Uhr
Israelitischer Friedhof Hegenheim
Besuch auf dem israelitischen Friedhof in Hegenheim
Der israelitische Friedhof in Hegenheim ist ein interessantes Kulturdenkmal. Jacques Bloch wird durch den Friedhof führen und dabei vom jüdischen Brauchtum um Sterben und Tod berichten.
Exkursionsleitung: Jacques Bloch, aktives Mitglied der Israelitischen Gemeinde Basel
Bitte Pass oder Identitätskarte mitnehmen!
Kollekte zur Deckung der Unkosten
|
Donnerstag, 9. September 2004, 19.30 Uhr
Im Neuen Theater am Bahnhof Dornach
Was ist Wahrheit?
Das philosophische und interreligiöse Podium zur Frage des Nathan der Weise von Gotthold Ephraim Lessing

Podiumsgäste:
Rabbiner Arie Folger
Gemeinderabbiner Israelitische Gemeinde Basel
Prof. Dr. Edmund Arens
Professor für Fundamentaltheologie, Universität Luzern
Dr. Farhad Afshar
Dozent Universität Bern, Präsident Koordination Islamischer Organisationen in der Schweiz
Prof. Dr. Hans-Peter Schreiber
Professor em. für Philosophie/Ethik ETH Zürich
Nico Rubeli
Moderation
Georg Darvas
Begrüssung
Hubert Kronlachner
Rezitation der Ringparabel
Organisation: Das Neue Theater am Bahnhof Dornach und Christlich-Jüdische Projekte
Weitere einladende Organisationen: Bildungskommission der Israelitischen Gemeinde Basel, Basler Muslimkommission, Katholische Erwachsenenbildung Basel, Christlich-Jüdische Arbeitsgemeinschaft beider Basel.
|
Donnerstag, 2. September 2004, 19.30 Uhr
Gemeindehaus, Israelitische Gemeinde Basel, Leimenstr. 24, Basel
REUVEN HECHT - VON BASEL NACH HAIFA
Kein Schweizer (und Basler) hat im israelischen Wirtschaftsleben einen solch nachhaltigen Eindruck hinterlassen wie Reuven Hecht. Der Reeder und "Dagan"-Gründer, der 1993 verstorben ist, hat sich aber auch politisch eindeutig festgelegt. Im Jahr 2004, in dem der Basler Rheinhafen, mit dem Hecht untrennbar verbunden war, seinen 100. Geburtstag feiern kann, soll an Reuven Hecht erinnert werden.
Nach der Vorführung eines Videos über das Leben von Reuven Hecht, das im letzten Jahr in Israel entstanden ist, diskutieren die Historikerin
Bettina Zeugin und der Historiker Dr. Erik Petry (beide Basel) über Reuven Hecht, sein Leben und seinen Einfluss auf das politische Leben in Israel.
Bildungskommission der IGB gemeinsam mit Christlich-Jüdische Projekte, Christlich-Jüdische Arbeitsgemeinschaft beider Basel, Gesellschaft Schweiz-Israel (GSI).
|
16. Mai bis 31.Juli 2004
Christlich-Jüdische Projekte Basel
Christlich-Jüdische Arbeitsgemeinschaft beider Basel
AUSSTELLUNG NAFTALI BEZEM

Sonntag, 16. Mai 2004, 16.00 Uhr
Vernissage: In der Galerie Altes Rathaus Inzlingen/ Deutschland
Dauer der Ausstellung 16.05.04 – 31.07.04
Dienstag 18. Mai 2004, 19.30 Uhr
Herr Prof.Dr Matthias Kohn
DIAVORTRAG
„Das künstlerische Werk von Naftali Bezem“
Im Saal der Israelitischen Gemeinde,
Leimenstr. 24 Basel
Einführung: Herr Prof.Dr.Ernst-Ludwig Ehrlich
Moderation: Herr Pfr. Nico Rubeli CJP Basel
EINTRITT FREI
|
Dienstag, 15. Juni, 20.15 Uhr
im Gemeindehaus der IGB, Leimenstr. 24, 4051 Basel
Die Seele Israels
Vorstellung und Diskussion des Buches von
Ernest Goldberger (Israel/früher Basel)
Der Ex-Basler Ernest Goldberger, der seit 1991 in Israel lebt, hat ein Buch über den Zustand des Staates Israel geschrieben (Verlag Neue Zürcher Zeitung), das bereits viel zu reden und zu schreiben gegeben hat.
Der Autor nennt sein Buch "eine durchdringende historische, sozialpsychologische und kulturphilosophische Auseinandersetzung" mit dem jüdischen Staat. Bei der Lektüre der 492 Seiten stellen sich viele Fragen, auf die wir an diesem Abend versuchen, eine Antwort zu geben.
Zuerst stellt Ernest Goldberger sein Buch kurz vor, dann stellt er sich den Fragen von Peter Bollag (Journalist). Anschliessend hat das Publikum Gelegenheit, Fragen an Ernest Goldberger zu richten.
Bildungskommission der IGB
gemeinsam mit Gesellschaft Schweiz-Israel (GSI), der Christlich-Jüdischen Arbeitsgemeinschaft beider Basel (CJA) und den Christlich-Jüdischen Projekten (CJP)
|
Freitag, 4. Juni 2004, 20.00 Uhr
Forum für Zeitfragen, Leonhardskirchplatz 11, Basel
Frausein im Islam heute
Prof. Dr. Durre Ahmed,
Professorin für Psychologie und Kommunikation
National College of Arts, Lahore/Pakistan
Durre Ahmed, Jahrgang 1948, hat an der Columbia University in New York über den Islam aus der Sicht von C.G. Jung doktoriert. Sie arbeitet – unter schwierigen Umständen - als Jungianerin in Lahore und gehört in Pakistan zur liberalen muslimischen Intelligenz. Dabei weiss sie sich vor allem dem undogmatischen und frauenfreundlichen Sufismus verbunden.
Als Dozentin unterrichtet sie regelmässig im Nachdiplomstudium „Intercultureel Management“ an der Katholieke Hogeschool in Mechelen (Belgien) und als Gastdozentin in Finnland. Sie referierte auch im Forum3 in Stuttgart. Die Reihe ‚Women and Religion’, eine Ausgabe der Heinrich Böll Foundation (Regional Office South Asia), wird von Durre Ahmed herausgegeben.
Durre Ahmed spricht Englisch; Ihr Uebersetzer Marc Colpaert bietet zusammenfassende Uebersetzungen an.
Eintritt: 15.—Franken,
10.— Franken für SchülerInnen, StudentInnen sowie AHV-BezügerInnen.
Es laden ein: Forum für Zeitfragen/Evamg.-reformierte Kirche BS, Katholische Erwachsenenbildung beider Basel, Anthroposophische Gesellschaft Paracelsuszweig Basel, Frauen für den Frieden Basel, Psychologische Gesellschaft Basel, CJP Christlich-Jüdische Projekte Basel, Schweizerische „Gemeinschaft Christen und Muslime“
|
Dienstag, 1. Juni 2004, 19.00 Uhr
Saal der Israelitischen Gemeinde Basel, Leimenstr. 24, Basel
Terrorismus
Reaktionen - Überreaktionen - Lähmung
Wie sicher leben wir im Herzen Europas?
19.00 Uhr: FILM
„Für Allah in den Tod – Der Deutsche Steven Smyrek“
ein Film von Eric Friedler, Norddeutscher Rundfunk
20.00 Uhr: PODIUM
Dr. Josef Bollag, Geschäftsleitung, Schweizerischer Israelitischer Gemeindebund, Zug
Dr. Peter Griss, stv. Chef Abteilung Analyse, Dienst für Analyse und Prävention (DAP), Bern
Pierre Weill, Journalist, Basel
Moderation: Nico Rubeli, Projekt- und Studienleiter CJP
Es laden Sie herzlich ein:
Christlich-Jüdische Projekte, Christlich-Jüdische Arbeitsgemeinschaft beider Basel, Bildungskommission der Israelitischen Gemeinde Basel, Gesellschaft Schweiz-Israel
|
22. April bis 21. Mai 2004
Courage
Ausstellung in der Leonhardskirche
Oeffnungszeiten: 22. April bis 21. Mai 2004
jeweils Dienstag bis Freitag,
von 09.00 bis 17.00 Uhr
Vernissage: am Donnerstag, 22. April, 17.30 in der Leonhardskirche.
Statt einer Rede: Passage aus Sebastian Steigers Buch ‚Die Kinder von la Hille’, vorgelesen; Apéritif.
Schautafeln aus dem Antikriegsmuseum Berlin mit 5 exemplarischen Lebensläufen:
Ein konservativer Marineoffizier wird Lebensreformer, meldet sich 1914 als Freiwilliger, wird Pazifist und in einem Berliner Nervensanatorium interniert, beteiligt sich 1918 an der gescheiterten Revolution, wird 1920 auf seinem Gut bei einem Freikorps-Überfall ermordet
Eine jüdische Lehrerin in Berlin gründet 1919 den Montessori-Verein, 1933 entlassen, arbeitet für die jüdische Auswanderung, betreut jüdische Kinder, wird 1943 mit ihnen deportiert, Auschwitz
Ein österreichischer Bauer, Sohn einer Bauernmagd, stimmt 1938 als einziger im Dorf gegen den Anschluss ans Dritte Reich. 1940 in die Wehrmacht einberufen, Rückkehr 1941, beschliesst eine zweite Einberufung zu verweigern. Diese erfolgt im Februar 1942. Im August Todesstrafe in Brandenburg/Havel
Schloss La Hille am Fuss der Pyrenäen: ab Mai 1941 fanden deutsche jüdische Kinder Aufnahme im Schloss (Kinderhilfswerk des Schweizerischen Roten Kreuzes). Eine Anzahl konnte über die Schweizer Grenzen verbracht werden, andere wurden deportiert. Auch Kinder von Spanienflüchtlingen und französische Waisenkinder fanden Aufnahme. Unter den Betreuern der junge Schweizer Lehrer Sebastian Steiger. Er hat ein Buch über seine Zeit dort verfasst. Er wurde für seinen Einsatz in den USA und in Israel geehrt. Mit der Ausstellung will ihn jetzt auch seine Kirchgemeinde ehren.
Ein polnischer Kleinlandwirt, dessen Vorfahren alle Schäfer waren, betreibt 50 Jahre lang ein Gütlein, 1975 verkauft er sein Land und schnitzt 9 Jahre lang Figuren aus Holz. Ein Teil von ihnen ist heute in einem Freilichtmuseum zu besichtigen
FORUM für Zeitfragen
|
Montag, 26. April 2004, 20.00 Uhr
Forum für Zeitfragen, Leonhardskirchplatz 11, Basel
Situation des Judentums in Deutschland heute
Dr. Edna Brocke, Kosten: CHF 15.-, in Zusammenarbeit mit Forum für Zeitfragen, Literaturhaus und KEB |
Mittwoch, 21. April 2004, 20.00 Uhr
Punktleuchten c/o Littmann, Schifflände 5, Basel
7 Siegel: Die Bedeutung des Propheten Jonas
Vortrag, Prof. Dr. Ernst Ludwig Ehrlich, Kosten: CHF 15.-, in Zusammenarbeit mit Forum für Zeitfragen, Literaturhaus und KEB |
Mittwoch, 7. April 2004, 20.00 Uhr
Punktleuchten c/o Littmann, Schifflände 5, Basel
7 Siegel: Isaaks Opferung, Vortrag
Dr. iur. Peter Liatowitsch, in Zusammenarbeit mit Forum für Zeitfragen, Literaturhaus und KEB
|
Mittwoch, 31. März 2004, 20.00 Uhr
Punktleuchten c/o Littmann, Schifflände 5, Basel
7 Siegel: Schöpfung in der jüdischen Bibelauslegung
Vortrag aus dem Talmud und Gespräch, Dr. Susanne Plietzsch, Kosten: CHF 15.-, in Zusammenarbeit mit Forum für
Zeitfragen, Literaturhaus und KEB |
Donnerstag, 18. März 2004, 19.30 Uhr
Israelitische Gemeinde Basel, Leimenstr. 24, 4051 Basel
Vortrag
Gibt es einen neuen Antisemitismus?
Dr. Rolf Bloch
Dr. Rolf Bloch war 10 Jahre Präsident der Jüdischen Gemeinde Bern, 8 Jahre Präsident des Schweizerischen Israelitischen Gemeindebundes. Der Bundesrat berief Dr. Bloch 1997 zum Präsidenten des Schweizer Spezialfonds zugunsten bedürftiger Opfer der Schoa. Zur Zeit präsidiert er die Stiftung für jüdische Zeitgeschichte an der ETH Zürich.
Die Veranstaltung wird gemeinsam mit der Gesellschaft Schweiz-Israel und der Bildungskommission der Israelitischen Gemeinde Basel durchgeführt.
|
Dienstag, 9. März 2004, 19.30 Uhr
Israelitische Gemeinde Basel, Leimenstr. 24, 4051 Basel
Vortrags-Zyklus: Das jüdische Mittelalter
1. Vortrag
Rabbi Moses von Zürich
Erich Hausmann
Der Referent wird das Leben und Umfeld des Rabbiners und „Schulmeisters der Juden“ im spätmittelalterlichen Zürich schildern, das Meisterwerk „S’mak von Zürich“ erläutern und über die erstaunlichen Funde in einem Bürgerhaus der Zürcher Altstadt berichten.
Die Veranstaltung wird gemeinsam mit der Gesellschaft Schweiz-Israel und der Bildungskommission der Israelitischen Gemeinde Basel durchgeführt.
|
Samstag, 07.02.2004 bis
Sonntag, 08.02.2004
Christen und Juden 2004
Antisemitismus und Antizionismus
eine neue Welle von altem Judenhass in Europa?
Die Deutungen der Politik im Nahen Osten sind ohnehin kon-trovers. In der Folge des Irak-Krieges und der Al-Aksa-Intifada haben sie sich um eine weitere Stufe polarisiert. Der Antisemitismus in Europa hat sich dieser Polarisierung bedient. Er droht salonfähig zu werden. Dadurch werden neue Gewalttaten provoziert.
Antisemitische Töne werden in der Schweiz lauter, häufiger und schärfer. Die Angriffe auf jüdische Einrichtungen sind in den letzten Jahren stets gestiegen. Diese Tatsachen müssen alle, die den christlich-jüdischen Dialog pflegen, alarmieren. Es drängt sich gerade als Gebot der Stunde auf, dass Organisationen wie die Christlich-Jüdische Arbeitsgemeinschaft (CJA) und Christlich-Jüdische Projekte (CJP) die Entwicklung beo-bachten und aufzufangen versuchen.
CJA und CJP laden alle Interessierte zur Leuenberg-Tagung ein.
Für diejenigen, die es wünschen, stehen koschere Mahlzeiten zur Verfügung (Catering).
Tagungs-Verantwortliche:
Ursula Rhein, Christlich-Jüdische Arbeitsgemeinschaft der Schweiz
Nico Rubeli, Christlich-Jüdische Projekte Basel und Region
Patricia Remy, Leuenberg
|