CJP - History 2004

Kontinuierliche Kurse CJP


jeweils Mittwoch, 9.30 Uhr

'Ivrit: Fortgeschrittene: Rama Gimel

Ziva Levy und Rachel Strenger
Klassenzimmer, IGB, Leimenstr. 24, 4051 Basel oder private Räume


Dienstag, 30. Nov. 2004, 19.00 Uhr

Neuhebräisch

Die CJP übernehmen neu die Organisation der langjährigen hervorragenden Neuhebräischkurse, die bisher von der Zionistischen Vereinigung Basel durchgeführt worden sind.

Neubeginn von vier Gruppen:
Niveau Alef (Anfänger/innen) bis
Niveau Waw (Fortgeschrittene auf hohem Niveau)


Lehrerin: Chana Grünewald
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Projekte mit Jugendlichen und Studierenden


Mittwoch, 13. Oktober 2004

Jugendprojekt: Juden in ihrer Vielfalt

13/14jährige Schüler/innen aus Buus-Maisprach BL
mit Pfr. Lorenz Lattner

1. Teil: Führung durch das historische jüdische Basel: Zionismus. Mittelalter. Christen und Juden. Leitung: Nico Rubeli
2. Teil: Jüdisches Museum: Religiöse und nicht-religiöse Juden. Das Mädchen Anne Frank. Die Shoah: Verfolgung und Ermordung durch die Nazis. Juden in Basel. Leitung: Orli Herz

Projektorganisation: Nico Rubeli, CJP

Montag, 11. Oktober 2004
und Dienstag, 12. Oktober 2004

Zwei Jugend Studientage: Juden unter uns: Kultur, Selbstverständnis, Hebräisch, Geschichte

Zwei Klassen 1. Fachmittelschule (je 24 SchülerInnen, 14jährig), Theresianum Ingenbohl, Brunnen, Lehrerin: Iris Sawatzki.

Jüdisches Museum in der Schweiz, Kornhausgasse 8, 4051 Basel: Religiöse und nicht-religiöse Juden. Das Mädchen Anne Frank. Die Shoah: Verfolgung und Ermordung durch die Nazis. Juden in Basel. Dozentin: Orli Herz

Karger Bibliothek, Leimenstr. 24, Basel, Hebräische Schrift: Entstehung der Schrift, Verstehen der Quadratschrift, Schreiben lernen. Dozent: Nico Rubeli

Führung durch die Synagoge und historische Führung durch die Stadt. Dozent: Nico Rubeli

Dienstag, 31. August 2004

Jugendprojekttag mit Berufsmaturanden/innen
in Zusammenarbeit mit dem Pfarramt für Industrie beider Basel

Begegnung und Dialog mit der islamischen und jüdischen Kultur in Basel

Programm:
Begegnung mit Basler Muslimen
Gastgeber: Cem Karatekin

Gruppenarbeit zu Toleranz / Intoleranz
mit Nico Rubeli (Karger Bibliothek IGB)

koscheres Essen im jüdischen Restaurant Topas mit Jugendlichen der Israelitischen Gemeinde Basel, Leimenstr. 24, Basel
(Kosten werden von der BMS übernommen, herzlichen Dank!)

Grosse Synagoge der Israelitischen Gemeinde Basel,
Leimenstr. 24, 4051 Basel
Begegnung mit Basler Juden
Gastgeber: Edouard Selig

Leitung: Nico Rubeli

Mittwoch, 11. August 2004

Jugendprojekttag
mit Konfirmanden/innen, evang.-ref. Kirchgemeinde Altdorf, Uri
Pfrn. Christine und Pfr. Stefan Dieterich

9 Uhr – 10.30 Uhr: Führung im Jüdischen Museum mit Orli Herz
10.45 – 12.00 Uhr: Führung durch das historische jüdische Basel mit Nico Rubeli.

Mittwoch, 21. Juli 2004

Jugendprojekttag
mit Schüler/innen aus Elm GL

09.00 Uhr: Türkisch-islamischer Sozial- und Kulturverein, Basel, Muslime in Basel mit Cem Karatekin,
10.00 Uhr Führung durch das historische Jüdische Basel mit Nico Rubeli,
11.00r: Grosse Synagoge, Basel, Juden in Basel mit Edouard Selig,
12.20 Lunch im koscher Restaurant Topas mit einem Jugendlichen der Israelitischen Gemeinde Basel,
14.00: Jüdisches Museum in der Schweiz: Anne Frank, die Zeit der Shoa mit Frau R. Lang

Lehrer: Pfr. Eckhard Raster, Leitung: Nico Rubeli

Dienstag, 18. Mai 2004

Jugendprojekttag

Begegnung und Dialog mit der islamischen und jüdischen Kultur in Basel

Schüler/innen der Sekundarschule Binningen
Lehrerin: Lilo Schenk

Gruppe 1:
Türkisch-islamischer Sozial- und Kulturverein
Leimgrubenweg 6, 4053 Basel
Begegnung mit Basler Muslimen
Gastgeber: Cem Karatekin

Gruppe 2:
Jüdisches Museum der Schweiz
Kornhausgasse 8, Basel
Begegnung mit Basler Juden
Gastgeberin: Orli Herz

Leitung: Nico Rubeli

Donnerstag, 11. März 2004

Jugendprojekttag

Begegnung und Dialog mit der islamischen und jüdischen Kultur in Basel

Schüler/innen der OS Riehen
Lehrerin: Andrea Albiez
 
1. Teil
KASERNENMOSCHEE, Treffen auf dem Kasernenareal
Begegnung mit Basler Muslimen
Gastgeber: Sabattin Kalender
 
2. Teil
GROSSE SYNAGOGE der Israelitische Gemeinde Basel
Leimenstr. 24, 4051 Basel
Begegnung mit Basler Juden
Gastgeberin: Orli Herz

Leitung: Nico Rubeli

Freitag, 20. Februar 2004

Jugendevent für 23 Schüler/innen der Klasse 1c Gymnasium Leonhard:

Wie Juden leben

mit Simone Grossenbacher, Edouard Selig und Nico Rubeli.

Grosse Synagoge, Israelitische Gemeinde Basel, Leimenstr. 24, Basel
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Erwachsenenbildung


Donnerstag, 25. Nov. 2004, 19.30 Uhr

Gemeindehaus der Israelitischen Gemeinde Basel

UNESCO Weltkulturerbe am Mittelmeer:
Die Weisse Stadt von Tel Aviv


Vortrag
Shlomit Gross
Mitbegründerin des Bauhaus-Centers in Tel Aviv

Dienstag, 23. Nov. 2004, 20.00 Uhr

Die Frau im Judentum in Theorie und Praxis

Eine jüdische Frau kann einen Konzern leiten, eine akademische Karriere durchlaufen oder Bundesrätin werden. Wenn sie aber in Basel eine Synagoge betritt, zählt sie nicht zum Quorum, das es braucht, um einen Gottesdienst abhalten zu können. Doch das jüdische Religionsgesetz und die rabbinischen Schriften beinhalten Spielräume, die es ermöglichen, traditionelle Rollenverständnisse aus heutiger Perspektive neu zu überdenken und in den Alltag des 21. Jahrhunderts zu integrieren. Anhand von Beispielen wird Valérie Rhein mögliche Veränderungen aufzeigen.

Valérie Rhein hat den Verein Ofek mitgegründet. Sie ist im Erziehungsdepartement Basel-Stadt und als freischaffende Journalistin tätig.

Ort: Pfarreiheim St. Marien, Leonhardsstrasse 47, Basel
(Tram 6 Holbeinstrasse, Bus 34 Synagoge oder Bus 30 Holbeinplatz [auch ab Bahnhof SBB])

Unkostenbeitrag: Fr. 15.-- (Lernende/Studierende kostenlos)

Keine Anmeldung erforderlich!

Organisation: Katholische Erwachsenenbildung BS/BL

Dienstag, 16. Nov. 2004, 19.30 Uhr

Gemeindehaus der Israelitischen Gemeinde Basel

2. Vortrag im Rahmen des Zyklus "Juden im Mittelalter"

Die zweite Jüdische Gemeinde in Basel
1360-1400


Prof. Dr. Werner Meyer

1360, rund zehn Jahre nach der Vernichtung der ersten jüdischen Gemeinde lassen sich wieder Jüdinnen und Juden in Basel nieder. Diese schliessen sich bald zu einer Gemeinde zusammen, die knapp 40 Jahre Bestand hat. Dank der reichlich fliessenden Schriftquellen sind wir über diese zweite Gemeinde, namentlich über das Verhältnis ihrer Angehörigen zur Stadt, besser informiert als über die erste Gemeinde. Im Vortrag wird versucht, die enge Beziehung zwischen den Juden und der Stadt nachzuzeichnen und die Gründe für die Auflösung der Gemeinde aufzuzeigen.

Mittwoch, 3. Nov. 2004, 18.00 - ca. 20.00 Uhr

Jüdisches Museum, Kornhausgasse 8, Basel
(Tram 3 oder  Bus 34 Lyss, ab Bhf SBB Bus 30 Holbeinplatz)

Besuch im jüdischen Museum

Im jüdischen Museum sind Gegenstände ausgestellt, die im jüdischen Leben gebraucht werden. Wer gerne etwas sehen und nicht bloss hören will, der kann bei diesem Besuch einen Zugang zur jüdischen Welt finden. Im Augenblick ist auch ein Faksimile des Tagebuches von Anne Frank ausgestellt.

Leitung: Ilse Wormser

Dienstag, 26. Oktober 2004, 19.30 Uhr

Kollegienhaus der Universität Basel, Petersplatz 1, Hörsaal 001

Aharon Appelfeld

Schreiben als Überlebensstrategie

Aharon Appelfeld zählt zu den international berühmten Schriftstellern Israels. Er wurde 1932 in Czernowitz geboren und wurde als Kind ins Konzentrationslager deportiert, von wo er fliehen konnte. Nachdem er den Krieg im Versteck überlebt hatte, kam er 1946 nach Palästina. Appelfeld vereint in sich die Identität des israelischen, hebräisch schreibenden Schriftstellers mit einem Werk, das der Literaturwissenschaftler Gershon Shaked so beschrieben hat: "Es beruht auf der mythologischen Gestalt des Ahasver, des zu ewiger Wanderschaft verfluchten Juden, der nirgends in Ruhe leben kann und auch im Tod keinen Frieden findet."

Die Literaturwissenschaftlerin Dr. Hanna Liron, Kennerin nicht nur von Appelfelds Werk, sondern auch persönlich mit ihm bekannt, wird den Abend einleiten.

Montag, 25. Okt. 2004, 19.00 Uhr

Synagoge, Ecke Eulerstrasse/Leimenstrasse, 4051 Basel
(Bus 34 Synagoge oder Tram 3 Lyss – ab Bhf SBB Bus 30 Holbeinplatz)

Begegnung in der Synagoge

Das Christentum wird einerseits von der jüdischen Wurzel spirituell getragen und genährt (Röm 11,18). Andererseits war das Christentum in der Vergangenheit durch Predigt, Katechese und Religionspolitik selbst Trägerin und Verbreiterin der Judenfeindschaft. Auch die Kirche als Institution hat im Verlauf der Jahrhunderte durch mangelnde Wachsamkeit und durch Antisemitismuspropaganda gefehlt. Eine radikale und konsequente Abkehr von allen Ideologien und Redeweisen, die zur Feindschaft gegen die Juden führen können, ist daher geboten.

Dies ist nur im Geiste der Umkehr zum lebendigen Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs möglich. Es muss Christen daran liegen, vor Gott und den Menschen zu ehrlichen und verlässlichen Freunden des jüdischen Volkes zu werden (Aus der Erklärung im Auftrag der Schweiz. Bischofskonferenz und der Leitung des Schweizerischen Israelitischen Gemeindebundes „Antisemitismus: Sünde gegen Gott und die Menschlichkeit“, 1992)

Jacques Bloch wird erzählen, was Jüdinnen und Juden in der Synagoge tun.

Leitung: Jacques Bloch

Unkostenbeitrag: Kollekte zugunsten der Israelitischen Gemeinde und zur Deckung der Unkosten

Montag, 20. Sept. 2004, 20.00 Uhr

Pfarreiheim St. Marien, Leonhardsstrasse 47, Basel
(Tram 6 Holbeinstrasse, Bus 34 Synagoge oder Bus 30 Holbeinplatz [auch ab Bahnhof SBB])

Die Vielfalt des heutigen Judentums

Wie in allen Religionen finden sich auch im Judentum ganz unterschiedliche Strömungen. In Basel zeigt sich das durch die Existenz zweier unterschiedlicher Synagogen, der Synagoge der Einheitsgemeinde an der Eulerstrasse und der Synagoge an der Ahornstrasse. Dazu existiert eine jüdische Gruppierung, die sich OFEK nennt und Gottesdienste im Quartierzentrum Bachletten durchführt. Simon Erlanger wird die Vielfalt des gelebten Judentums und ihre historischen Hintergründe aufzeigen.

Dr. Simon Erlanger, ist Dozent am Institut für Jüdisch-Christliche Forschung an der Universität Luzern; er arbeitet auch als Journalist bei TeleBasel

Unkostenbeitrag: Fr. 15.-- (Lernende/Studierende kostenlos)

Keine Anmeldung erforderlich!

Organisation: Katholische Erwachsenenbildung BS/BL

Montag, 13. Sept. 2004, 18.30 Uhr

Israelitischer Friedhof Hegenheim

Besuch auf dem israelitischen Friedhof in Hegenheim

Der israelitische Friedhof in Hegenheim ist ein interessantes Kulturdenkmal. Jacques Bloch wird durch den Friedhof führen und dabei vom jüdischen Brauchtum um Sterben und Tod berichten.

Exkursionsleitung: Jacques Bloch, aktives Mitglied der Israelitischen Gemeinde Basel

Bitte Pass oder Identitätskarte mitnehmen!

Kollekte zur Deckung der Unkosten

Donnerstag, 9. September 2004, 19.30 Uhr

 Im Neuen Theater am Bahnhof Dornach

Was ist Wahrheit?

Das philosophische und interreligiöse Podium zur Frage des Nathan der Weise von Gotthold Ephraim Lessing

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Podiumsgäste:

Rabbiner Arie Folger
Gemeinderabbiner Israelitische Gemeinde Basel

Prof. Dr. Edmund Arens
Professor für Fundamentaltheologie, Universität Luzern

Dr. Farhad Afshar 
Dozent Universität Bern, Präsident Koordination Islamischer Organisationen in der Schweiz

Prof. Dr. Hans-Peter Schreiber 
Professor em. für Philosophie/Ethik ETH Zürich

Nico Rubeli
Moderation

Georg Darvas  
Begrüssung

Hubert Kronlachner
Rezitation der Ringparabel

Organisation: Das Neue Theater am Bahnhof Dornach und Christlich-Jüdische Projekte

Weitere einladende Organisationen: Bildungskommission der Israelitischen Gemeinde Basel, Basler Muslimkommission, Katholische Erwachsenenbildung Basel, Christlich-Jüdische Arbeitsgemeinschaft beider Basel.

Donnerstag, 2. September 2004, 19.30 Uhr

Gemeindehaus, Israelitische Gemeinde Basel, Leimenstr. 24, Basel

REUVEN HECHT - VON BASEL NACH HAIFA

Kein Schweizer (und Basler) hat im israelischen Wirtschaftsleben einen solch nachhaltigen Eindruck hinterlassen wie Reuven Hecht. Der Reeder und "Dagan"-Gründer, der 1993 verstorben ist, hat sich aber auch politisch eindeutig festgelegt. Im Jahr 2004, in dem der Basler Rheinhafen, mit dem Hecht untrennbar verbunden war, seinen 100. Geburtstag feiern kann, soll an Reuven Hecht erinnert werden.

Nach der Vorführung eines Videos über das Leben von Reuven Hecht, das im letzten Jahr in Israel entstanden ist, diskutieren die Historikerin

Bettina Zeugin und der Historiker Dr. Erik Petry (beide Basel) über Reuven Hecht, sein Leben und seinen Einfluss auf das politische Leben in Israel.

Bildungskommission der IGB gemeinsam mit Christlich-Jüdische Projekte, Christlich-Jüdische Arbeitsgemeinschaft beider Basel, Gesellschaft Schweiz-Israel (GSI).

16. Mai bis 31.Juli 2004

Christlich-Jüdische Projekte Basel
Christlich-Jüdische Arbeitsgemeinschaft beider Basel

AUSSTELLUNG NAFTALI BEZEM
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Sonntag, 16. Mai 2004, 16.00 Uhr
Vernissage: In der Galerie Altes Rathaus Inzlingen/ Deutschland
Dauer der Ausstellung 16.05.04 – 31.07.04



Dienstag 18. Mai 2004, 19.30 Uhr
Herr Prof.Dr Matthias Kohn
DIAVORTRAG
„Das künstlerische Werk von Naftali Bezem“

Im Saal der Israelitischen Gemeinde,
Leimenstr. 24 Basel

Einführung: Herr Prof.Dr.Ernst-Ludwig Ehrlich
Moderation: Herr Pfr. Nico Rubeli CJP Basel

EINTRITT FREI

Dienstag, 15. Juni, 20.15 Uhr

im Gemeindehaus der IGB, Leimenstr. 24, 4051 Basel

Die Seele Israels

Vorstellung und Diskussion des Buches von
Ernest Goldberger (Israel/früher Basel)

Der Ex-Basler Ernest Goldberger, der seit 1991 in Israel lebt, hat ein Buch über den Zustand des Staates Israel geschrieben (Verlag Neue Zürcher Zeitung), das bereits viel zu reden und zu schreiben gegeben hat.

Der Autor nennt sein Buch "eine durchdringende historische, sozialpsychologische und kulturphilosophische Auseinandersetzung" mit dem jüdischen Staat. Bei der Lektüre der 492 Seiten stellen sich viele Fragen, auf die wir an diesem Abend versuchen, eine Antwort zu geben.

Zuerst stellt Ernest Goldberger sein Buch kurz vor, dann stellt er sich den Fragen von Peter Bollag (Journalist). Anschliessend hat das Publikum Gelegenheit, Fragen an Ernest Goldberger zu richten.

Bildungskommission der IGB
gemeinsam mit Gesellschaft Schweiz-Israel (GSI), der Christlich-Jüdischen Arbeitsgemeinschaft beider Basel (CJA) und den Christlich-Jüdischen Projekten (CJP)

Freitag, 4. Juni 2004, 20.00 Uhr

Forum für Zeitfragen, Leonhardskirchplatz 11, Basel

Frausein im Islam heute

Prof. Dr. Durre Ahmed,
Professorin für Psychologie und Kommunikation
National College of Arts, Lahore/Pakistan

Durre Ahmed, Jahrgang 1948, hat an der Columbia University in New York über den Islam aus der Sicht von C.G. Jung doktoriert. Sie arbeitet – unter schwierigen Umständen - als Jungianerin in Lahore und gehört  in Pakistan zur liberalen muslimischen Intelligenz. Dabei weiss sie sich vor allem dem undogmatischen und frauenfreundlichen Sufismus verbunden.
Als Dozentin unterrichtet sie regelmässig im Nachdiplomstudium „Intercultureel Management“ an der Katholieke Hogeschool in Mechelen (Belgien) und als Gastdozentin in Finnland. Sie referierte auch im Forum3 in Stuttgart. Die Reihe ‚Women and Religion’, eine Ausgabe der Heinrich Böll Foundation (Regional Office South Asia), wird von Durre Ahmed herausgegeben.

Durre Ahmed spricht Englisch; Ihr Uebersetzer Marc Colpaert bietet zusammenfassende Uebersetzungen an.
Eintritt: 15.—Franken,
10.— Franken für SchülerInnen, StudentInnen sowie AHV-BezügerInnen.

Es laden ein: Forum für Zeitfragen/Evamg.-reformierte Kirche BS, Katholische Erwachsenenbildung beider Basel, Anthroposophische Gesellschaft Paracelsuszweig Basel, Frauen für den Frieden Basel, Psychologische Gesellschaft Basel, CJP Christlich-Jüdische Projekte Basel, Schweizerische „Gemeinschaft Christen und Muslime“

Dienstag, 1. Juni 2004, 19.00 Uhr

Saal der Israelitischen Gemeinde Basel, Leimenstr. 24, Basel

Terrorismus

Reaktionen - Überreaktionen - Lähmung
Wie sicher leben wir im Herzen Europas?

19.00 Uhr: FILM
„Für Allah in den Tod – Der Deutsche Steven Smyrek“
ein Film von Eric Friedler, Norddeutscher Rundfunk

20.00 Uhr: PODIUM
Dr. Josef Bollag, Geschäftsleitung, Schweizerischer Israelitischer Gemeindebund, Zug
Dr. Peter Griss, stv. Chef Abteilung Analyse, Dienst für Analyse und Prävention (DAP), Bern
Pierre Weill, Journalist, Basel
Moderation: Nico Rubeli, Projekt- und Studienleiter CJP

Es laden Sie herzlich ein:
Christlich-Jüdische Projekte, Christlich-Jüdische Arbeitsgemeinschaft beider Basel, Bildungskommission der Israelitischen Gemeinde Basel, Gesellschaft Schweiz-Israel

22. April bis 21. Mai 2004

Courage

Ausstellung in der Leonhardskirche
Oeffnungszeiten: 22. April bis 21. Mai 2004
jeweils Dienstag bis Freitag,
von 09.00 bis 17.00 Uhr

Vernissage: am Donnerstag, 22. April, 17.30 in der Leonhardskirche.
Statt einer Rede: Passage aus Sebastian Steigers Buch ‚Die Kinder von la Hille’, vorgelesen; Apéritif.

Schautafeln aus dem Antikriegsmuseum Berlin mit 5 exemplarischen Lebensläufen:

Ein konservativer Marineoffizier wird Lebensreformer, meldet sich 1914 als Freiwilliger, wird Pazifist und in einem Berliner Nervensanatorium interniert, beteiligt sich 1918 an der gescheiterten Revolution, wird 1920 auf seinem Gut bei einem Freikorps-Überfall ermordet

Eine jüdische Lehrerin in Berlin gründet 1919 den Montessori-Verein, 1933 entlassen, arbeitet für die jüdische Auswanderung, betreut jüdische Kinder, wird 1943 mit ihnen deportiert, Auschwitz

Ein österreichischer Bauer, Sohn einer Bauernmagd, stimmt 1938 als einziger im Dorf gegen den Anschluss ans Dritte Reich. 1940 in die Wehrmacht einberufen, Rückkehr 1941, beschliesst eine zweite Einberufung zu verweigern. Diese erfolgt im Februar 1942. Im August Todesstrafe in Brandenburg/Havel

Schloss La Hille am Fuss der Pyrenäen: ab Mai 1941 fanden deutsche jüdische Kinder Aufnahme im Schloss (Kinderhilfswerk des Schweizerischen Roten Kreuzes). Eine Anzahl konnte über die Schweizer Grenzen verbracht werden, andere wurden deportiert. Auch Kinder von Spanienflüchtlingen und französische Waisenkinder fanden Aufnahme. Unter den Betreuern der junge Schweizer Lehrer Sebastian Steiger. Er hat ein Buch über seine Zeit dort verfasst. Er wurde für seinen Einsatz in den USA und in Israel geehrt. Mit der Ausstellung will ihn jetzt auch seine Kirchgemeinde ehren.

Ein polnischer Kleinlandwirt, dessen Vorfahren alle Schäfer waren, betreibt 50 Jahre lang ein Gütlein, 1975 verkauft er sein Land und schnitzt 9 Jahre lang Figuren aus Holz. Ein Teil von ihnen ist heute in einem Freilichtmuseum zu besichtigen

FORUM für Zeitfragen

Montag, 26. April 2004, 20.00 Uhr

Forum für Zeitfragen, Leonhardskirchplatz 11, Basel

Situation des Judentums in Deutschland heute


Dr. Edna Brocke, Kosten: CHF 15.-, in Zusammenarbeit mit Forum für Zeitfragen, Literaturhaus und KEB

Mittwoch, 21. April 2004, 20.00 Uhr

Punktleuchten c/o Littmann, Schifflände 5, Basel

7 Siegel: Die Bedeutung des Propheten Jonas


Vortrag, Prof. Dr. Ernst Ludwig Ehrlich, Kosten: CHF 15.-, in Zusammenarbeit mit Forum für Zeitfragen, Literaturhaus und KEB

Mittwoch, 7. April 2004, 20.00 Uhr

Punktleuchten c/o Littmann, Schifflände 5, Basel

7 Siegel: Isaaks Opferung, Vortrag


Dr. iur. Peter Liatowitsch, in Zusammenarbeit mit Forum für Zeitfragen, Literaturhaus und KEB


Mittwoch, 31. März 2004, 20.00 Uhr

Punktleuchten c/o Littmann, Schifflände 5, Basel

7 Siegel: Schöpfung in der jüdischen Bibelauslegung


Vortrag aus dem Talmud und Gespräch, Dr. Susanne Plietzsch, Kosten: CHF 15.-, in Zusammenarbeit mit Forum für
Zeitfragen, Literaturhaus und KEB

Donnerstag, 18. März 2004, 19.30 Uhr

Israelitische Gemeinde Basel, Leimenstr. 24, 4051 Basel

Vortrag

Gibt es einen neuen Antisemitismus?

Dr. Rolf Bloch

Dr. Rolf Bloch war 10 Jahre Präsident der Jüdischen Gemeinde Bern, 8 Jahre Präsident des Schweizerischen Israelitischen Gemeindebundes. Der Bundesrat berief Dr. Bloch 1997 zum Präsidenten des Schweizer Spezialfonds zugunsten bedürftiger Opfer der Schoa. Zur Zeit präsidiert er die Stiftung für jüdische Zeitgeschichte an der ETH Zürich.

Die Veranstaltung wird gemeinsam mit der Gesellschaft Schweiz-Israel und der Bildungskommission der Israelitischen Gemeinde Basel durchgeführt.

Dienstag, 9. März 2004, 19.30 Uhr

Israelitische Gemeinde Basel, Leimenstr. 24, 4051 Basel

Vortrags-Zyklus: Das jüdische Mittelalter

1. Vortrag

Rabbi Moses von Zürich

Erich Hausmann

Der Referent wird das Leben und Umfeld des Rabbiners und „Schulmeisters der Juden“ im spätmittelalterlichen Zürich schildern, das Meisterwerk „S’mak von Zürich“ erläutern und über die erstaunlichen Funde in einem Bürgerhaus der Zürcher Altstadt berichten.

Die Veranstaltung wird gemeinsam mit der Gesellschaft Schweiz-Israel und der Bildungskommission der Israelitischen Gemeinde Basel durchgeführt.

Samstag, 07.02.2004 bis
Sonntag, 08.02.2004

Christen und Juden 2004
Antisemitismus und Antizionismus
eine neue Welle von altem Judenhass in Europa?


Die Deutungen der Politik im Nahen Osten sind ohnehin kon-trovers. In der Folge des Irak-Krieges und der Al-Aksa-Intifada haben sie sich um eine weitere Stufe polarisiert. Der Antisemitismus in Europa hat sich dieser Polarisierung bedient. Er droht salonfähig zu werden. Dadurch werden neue Gewalttaten provoziert.

Antisemitische Töne werden in der Schweiz lauter, häufiger und schärfer. Die Angriffe auf jüdische Einrichtungen sind in den letzten Jahren stets gestiegen. Diese Tatsachen müssen alle, die den christlich-jüdischen Dialog pflegen, alarmieren. Es drängt sich gerade als Gebot der Stunde auf, dass Organisationen wie die Christlich-Jüdische Arbeitsgemeinschaft (CJA) und Christlich-Jüdische Projekte (CJP) die Entwicklung beo-bachten und aufzufangen versuchen.

CJA und CJP laden alle Interessierte zur Leuenberg-Tagung ein.

Für diejenigen, die es wünschen, stehen koschere Mahlzeiten zur Verfügung (Catering).

Tagungs-Verantwortliche:
Ursula Rhein, Christlich-Jüdische Arbeitsgemeinschaft der Schweiz
Nico Rubeli, Christlich-Jüdische Projekte Basel und Region
Patricia Remy, Leuenberg
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Weiterbildung


Donnerstag, 24. Juni 2004, 18.30 Uhr

im Institut für Jüdische Studien, Leimenstrasse 48, Basel

Institut für Jüdische Studien der Universität Basel,
Öffentliche Bibliothek der Universität Basel und Schwabe Verlag

laden Sie ein zur Vorstellung von

Eyn shön Mayse bukh

Begrüssung und Einleitung
Prof. Dr. Alfred Bodenheimer
Dr. Hannes Hug
Dr. Ueli Dill


Vorstellung des Buches
Dr. Astrid Starck

Musikalische Umrahmung
Duo SssssT
Edwin de Sterke (Geige), Lukas Stöcklin (Akkordeon)

Apéro (koscher)
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Konzerte - Meditationen - Feiern


Dienstag, 9. Nov. 2004, 20.00 Uhr

Gemeindehaus der Israelitischen Gemeinde Basel

Gedenkveranstaltung zur „Reichspogromnacht“

Einführung
Peter Bollag, Vorstand Israelitische Gemeinde Basel

Ansprache
Prof. Dr. Jacques Picard, Leiter des Instituts für Jüdische Studien
„Die sogenannte Reichskristallnacht–Geschichte und Bedeutung des Novemberpogroms 1938“

Podium
In einer Gesprächsrunde werden Kinder und Enkel von Betroffenen der Schoa von ihren Erfahrungen erzählen.

Moderation
Nico Rubeli, Projektleiter Christlich-Jüdische Projekte

Zum Abschluss trägt Oberkantor Isaschar Helman von der Israelitischen Gemeinde Basel das Gebet „El Male Rachamim“ vor.

Mittwoch, 20. Oktober 2004, 8.30 Uhr

Stadthaus Basel

Andacht zur Eröffnung der Session des Grossen Rates Kanton Basel-Stadt

Pfr. Nico Rubeli

Dienstag, 8. Juni 2004, 20.00 Uhr

Bronskys Geständnis

Das grandiose zur Weltliteratur zählende Werk des Edgar Hilsenrath

In Lesung und Gespräch sind Edgar Hilsenrath und sein erster Verleger in Deutschland und Herausgeber der Werkausgabe Helmut Braun

Ort: PUNKTLEUCHTEN c/o Littmann-Kulturprojekte, Schifflände 5

gezeigt wird der Dokumentarfilm „Der Fremde trägt meine Züge.

Ein Filmteam begleitete Edgar Hilsenrath auf einer Reise in seine Jugend in das Städtchen Sereth in der Bukowina.

Anschliessend moderiert Helmut Braun ein Gespräch zwischen Autor und Publikum .

Edgar Hilsenrath, der wichtige deutschsprachige, jüdische Autor, wird neu im Dittrich Verlag herausgegeben. Die Weltauflage seiner Bücher beträgt mehr als fünf Millionen Exemplare. Seine Bücher sind in 18 Sprachen übersetzt und in 22 Ländern veröffentlicht worden. Berühmt gemacht haben ihn Romane wie „Die Nacht“ und „Der Nazi & der Friseur“. Doch Edgar Hilsenrath, selber Opfer des Holocaust, musste 20 Jahre lang darum kämpfen, in Deutschland publiziert zu werden. Deutsche Verleger und Lektoren hatten Angst vor seinen Beschreibungen der Schoa. Einhelliger Tenor: So kann man über den Holocaust nicht schreiben. Die Mischung aus grausamem Tatsachenbericht, wahnwitziger schwarzer Satire, überbordendem Slapstick, anrührenden poetischen Geschichten und archaischer Urform des Märchens passte nicht ins Bild des edlen Opfers.

Jetzt wird endlich seine Werkausgabe, die seine Erfahrungen und Erzählungen bewahrt, erscheinen.

Eine Gemeinschaftsveranstaltung des Literaturhauses Basel, der Israelitischen Gemeinde Basel und der Christlich-Jüdischen Projekte CJP.

Wir danken dem Hotel Drei Könige für die freundliche Unterstützung.

Donnerstag, 27. Mai 2004 bis
Sonntag, 6. Juni 2004
jeweils 20.00 Uhr

Nathan der Weise

von Gotthold  Ephraim Lessing

Mit
Huber Kronlacher, Raphael Bachmann, Dalit Bloch, Krishan Krone, Franziska Pohl, Berhard Röser

Regie: Georg Darvas

Premiere 27.5.2004 20.00 Uhr
28.5. u 29.5
., 20.00 Uhr / 30.5., 18.00 Uhr
1.6., 3.6., 4.6. u 5.6., 20
.00 Uhr / 6.6., 18.00 Uhr

Donnerstag, 6. Mai 2004, 19.00 Uhr

Safran Zunft, Gerbergasse 11, 4001 Basel

Jubiläum: 5 Jahre CJP

zwischen
Hoffnungen, Illusionen,
Ängsten, Vorurteilen und Frieden


Begrüssung
Pfrn. Pat Remy, Präsidentin CJP

Grussworte
RR Urs Wüthrich, Regierungsrat des Kantons Basel- Landschaft, Vorsteher des Departements für Kultur, Bildung und Sport
Prof. Dr. Ekkehard Stegemann, Dekan Theologische Fakultät Universität Basel
Gabriele Manetsch, Präsidentin des Kirchenrates, Römisch-katholische Kirche Basel-Stadt
Joel Weill, Präsident der Synagogenkommission, Israelitische Gemeinde Basel

Basler Juden, Christen und Muslime im Gespräch
Podium:
Emine Meral, Muslimin, Dolmetscherin, zurzeit tätig als Vertreterin der türkischen Bevölkerung im Integrationsforum Liestal
Pfrn. Pat Remy, Präsidentin CJP, Studienleiterin Leuenberg, Tagungsort der reformierten Kirche
Prof. Dr. Alfred Bodenheimer, Institut für Jüdische Studien, Universität Basel
Rabbiner Arie Folger, Gemeinderabbiner, Israelitische Gemeinde Basel
Dr. Xaver Pfister, Vizepräsident CJP, Leiter Katholische Erwachsenenbildung beider Basel
Dr. Muhammad Tufail, Sozialarbeiter, Beisitzer im Vorstand der Basler Muslim Kommission und Aargau

Moderation: Pfr. Nico Rubeli, Projekt- & Studienleiter CJP

Konzert mit «Baith Jaffe Klezmer Orchestra»
Sascha Schönhaus C-Clarinette, Saxophon, Taragot
Andreas Wäldele Violine, Mandoline, Gitarre
Roland Köppel Piano
David Schönhaus Tsimbl, Kontrabass
Special Guest: Marcel Lang Gesang

vegetarischer Apéro riche (Safran Zunft)
und Koscherprodukte (Restaurant Topas)


Mittwoch, 28. Januar 2004, 20.00 Uhr

WEAVING – WEBEN

Weaving ist ein Storytelling-Abend mit arabischen und jüdischen Volkserzählungen, verwoben mit Geschichten aus dem Alltag in Neve Shalom/Wahat as Salam. Dieses Dorf erprobt als einziges im Nahen Osten seit über zwanzig Jahren das paritätische Zusammenleben von jüdischen und palästinensischen BewohnerInnen.

Reservation: Judith Gessler, 061 641 53 10

Es laden mit ein: Jüdisch-palästinensische Gesprächsgruppe im Raum Basel, Frauen für den Frieden, Basel
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Beratungen

Counselling im Umgang mit christlich-jüdischen Themen, Antisemitismus, traumatischen Biographien und Erfahrungen, jüdisch-christlichen bzw. christlich-jüdischen Mischbiographien, interreligiösen Feiern (z.B. ZH, AG), Schulunterricht, Predigtvorbereitung… (durch den Projektleiter).
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