Dienstag, 4. Dezember 2001
Internet-Chat der AKDH zu brisanten Themen
Nico Rubeli, Projektleiter Christlich Jüdische Projekte
Kann man ChristIn sein, ohne antisemitisch zu werden?
Die CHRISTLICH-JÜDISCHEN PROJEKTE (CJP) bilden eine in Europa bisher einzigartige Organisation mit Modellcharakter. Christen und Juden - wie sie sich je selber in der Region repräsentieren - verantworten und tragen eine verbindliche, gleichberechtigte und partnerschaftliche Zusammenarbeit.
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Mittwoch, 21. November 2001, 19.30 Uhr
Yehuda Amichai
Vortrag von Dr. Hannah Liron
IGB Gemeindehaus, Leimenstr. 24, Basel
Der vor Jahresfrist verstorbene weltbekannte Dichter Yehuda Amichai kam in Bayern als Sohn einer orthodoxen Familie zur Welt. 1936 wanderte seine Familie nach Palästina aus. Nach seinen Studien an der Universität Jerusalem dozierte Amichai an der Hebräischen Universität Jerusalem und an der New York University.
Als Soldat diente Amichai während des Zweiten Weltkriegs in der Jüdischen Brigade, während des Unabhängigkeitskrieges in der Palmach sowie während den kriegerischen Auseinandersetzungen 1956 und 1967 in der israelischen Armee.
Amichai´s Werke wurden in 33 Sprachen übersetzt. 1982 erhielt Amichai den Israel Preis für Hebräische Literatur. Zweimal war er Kandidat für den Nobelpreis in Literatur.
Hannah Liron ist in Israel geboren und aufgewachsen. Nach Studien an den Universitäten Tel Aviv, Kiel und Zürich doktorierte Hannah Liron an der Universität Zürich. Hanna Liron ist Lehrbeauftragte für Hebräische Sprache an der Universität Bern sowie für moderne Hebräische Literatur an der Universität Basel.
Der Abend wird gemeinsam mit der Bildungskommission der IGB und der Gesellschaft Schweiz-Israel durchgeführt.
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Sonntag, 11. November 2001, 10.30 Uhr
Gedenkstunde an die Reichspogromnacht
Kindertransport in eine fremde Welt
Ein Film von Deborah Oppenheimer
Kino Eldorado Steinenvorstadt 67 4051 Basel
Grossbritannien nahm unter dem Eindruck der Reichspogromnacht rund zehntausend zumeist jüdische Kinder aus Deutschland, Österreich und der Tschechoslowakei auf. Die Pflegefamilien gaben ihnen viel Liebe und Unterstützung. Dennoch war es für die Kinder nicht einfach, von ihrer Familie getrennt in einem fremden Land mit einer fremden Sprache zu leben. Ihre Hoffnung und ihr Traum, nach dem Krieg wieder zu ihrer Familie zurückzukehren, hat sich nur in den allerwenigsten Fällen erfüllt, waren diese doch in dieser schrecklichen Zeit von den Nazis auf grausamste Weise vernichtet worden.
Dieser Film erhielt im vergangenen Frühjahr die Oscar-Auszeichnung als bester Dokumentarfilm des Jahres. Die Produzentin des Filmes ist selbst Tochter eines "Transport-Kindes". Sie widmet die Auszeichnung den Überlebenden des Kindertransports sowie den Eltern, die den Mut besassen ihre Kinder fremder Obhut anzuvertrauen, um sie zu retten, dies trotz ihrer Vorahnung sie möglicherweise nie wieder zu sehen.
Eines der damaligen "Transportkinder" ist der im jüdischen Leben der Schweiz immer noch äusserst aktive Klaus Appel aus Biel. Er wird einleitend einige Gedanken an uns richten.
Die Gedenkstunde wird durch das Kel maalei Rachamim, vorgetragen durch unseren Oberkantor Isaschar Helmann, und das gemeinsame Kaddisch beendet.
Die Veranstaltung wird gemeinsam mit der Bildungskommission der IGB und der Gesellschaft Schweiz-Israel durchgeführt.
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Donnerstag, 25. Oktober 2001, 19.30 Uhr
Sefardim und Aschkenasim in Europa;
durchlässige kulturelle Grenzen
Geschichte der Juden dreier multiethnischer Imperien 1492-1918
Vortrag von Dr. Desanka Schwara
im Gemeindehaus, Leimenstrasse 24, Basel
Im Jahre 1492 wurden bekanntlich die Juden aus Spanien und bald darauf aus Portugal vertrieben. Die damalige relative religiöse Toleranz im Osmanischen Reich ermöglichte es den vertriebenen Juden, sich auf dem Balkan und in Kleinasien niederzulassen. Während rund vier Jahrhunderten bestand ein reger kultureller Austausch der Juden mit den sie umgebenden Völker. Besonders fruchtbar war der rege Kontakt ethnisch und religiös verschiedener Bevölkerungen in den drei kosmopolitischen Hafenstädten Triest, Thessaloniki und Odessa.
Die in Basel lebende Frau Dr. Schwara war während vier Jahren an der hiesigen Universität an zwei Projekten über den Wandel ostjüdischer Lebenswelten im 19.Jahrhundert und über die Sozialisation im Ostjudentum um die Jahrhundertwende beteiligt. Anschliessend war Dr. Schwara während dreier Jahre Mitarbeiterin am Simon-Dubnow-Institut für jüdische Geschichte und Kultur in Leipzig. Zur Zeit arbeitet Dr. Schwara an ihrem Habilitationsprojekt. Ihre Dissertation "Jüdische Kindheit und Jugend in Galizien, Litauen und Russland von 1881 bis 1939" ist im Buchhandel erhältlich.
Der Abend wird gemeinsam mit der Bildungskommission der IGB und der Gesellschaft Schweiz-Israel durchgeführt.
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Mittwoch, 24. Oktober 2001
19.00 Uhr Treffpunkt: vor dem Casino (Eingang Musiksaal):
Juden in Basel: eine Geschichte zwischen Jahrhunderten emanzipiertem Arbeiten und Wohnen und zwischen Jahrhunderten von Verfolgung und Ausweisung.
Ein historischer Stationenweg zur heutigen Synagoge, Nico Rubeli-Guthauser.
20.00 Uhr:
Die Israelitische Gemeinde Basel: zwischen Innovation und Tradition. Edouard Selig.
Führung durch die grosse Synagoge
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Sonntag, 21. Oktober 2001, 19.30 Uhr
im Gemeindesaal der Israelitischen Gemeinde Basel Leimenstr. 24, 4051 Basel
Intercultural Pluralism:
chances and risks for a mutual understanding in Israel and in Europe
Vortrag in englischer Sprache (ohne Übersetzung)
S.E. Herr Botschafter Yigal Antebi
amtierender Botschafter des Staates Israel in der Schweiz
Begrüssung
Regierungsrat Dr. Ueli Vischer
Moderation
Nico Rubeli-Guthauser, Projekt- und Studienleiter CJP
Dieser Abend wird organisiert von den Christlich-Jüdischen Projekten in Zusammenarbeit mit der Israelitischen Gemeinde Basel, der Christlich-Jüdischen Arbeitsgemeinschaft und der Gesellschaft Schweiz-Israel.
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Donnerstag, 18. Oktober 2001
jüdisch kochen - jüdisch essen
Die Koscherküche: ein Buch mit sieben Siegeln? Ganz bestimmt nicht. Auch für eine koschere Mahlzeit heisst es: planen, einkaufen, rüsten, kochen ... und natürlich essen.
Dies möchten wir gemeinsam im Massstab 1 zu 1 tun; nur das Einkaufen wird für uns übernommen. Wir werden die meisten Bestandteile des 4-Gang-Menus gemeinsam kochen und das Resultat natürlich auch ausprobieren. Vorgesehen sind typische Bestandteile der jüdischen Küche. Beim Zubereiten wird uns Käthi Frenkel erzählen, worum es bei der koscheren Küche geht.
Kursleitung: Käthi Frenkel
Ort: Pfarreiheim St. Franziskus, Äussere Baselstrasse 168, Riehen (Tram 6 Pfaffenloh; ab Bahnhof SBB Tram 2 bis Mustermesse, umsteigen in Tram 6)
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Mittwoch, 29. August 2001, 15.00 - 18.00 Uhr
Haus Lindenhöhe, Heiligbrunnenstr. 22, D 79822 Titisee-Neustadt
Vortrag und Gespräch mit
Shlomo Graber
Künstler
"Schlajme" Erinnerungen.
Ein Zeitzeuge der Shoah erzählt.
Christlich-Jüdische Projekte und Schule für Transpersonale Psychologie und Psychotherapie.
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Vorträge mit Diskussion
Im Gemeindehaus der Kirchgemeinde Matthäus, Klybeckstr. 95, Basel
Dozent: Simon Erlanger, Historiker und Journalist
Donnerstag, 17. Mai 2001, 19.30 Uhr
Jüdische Geschichtsbilder - jüdische Geschichtsschreibung
Donnerstag, 31. Mai 2001, 19.30 Uhr
Jüdische Zeitgeschichte: jüdische Strömungen heute
Es laden Sie herzlich ein:
Pfrn. Coosje Barink und Nico Rubeli-Guthauser Kirchgemeinde Matthäus und Christlich-Jüdische Projekte. |
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Rückkehr des Mitgefühls
In unserer Zeit wird die Erde zu einem globalen Dorf. Menschen aus den verschiedensten Kulturen und Religionen leben als Nachbarinnen und Nachbarn. Mitgefühl wird neu erlebt als Kraft, die ordnend, verbindend und integrierend wirkt. Sie vermag Synergien innerhalb der Menschheit zu wecken. In den Weltreligionen finden sich Menschen, die mit Herz, Leib und Seele aus den Quellen ihrer jeweiligen religiösen Tradition schöpfen und Mitgefühl dort verwirklichen, wo sie leben.
Vertreter und Vertreterinnen aus den Weltreligionen (Buddhismus, Islam, Judentum, Christentum) berichten von ihrem Wissen und ihren Erfahrungen mit Mitgefühl. Sie laden ein, mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Die verschiedenen Ansätze und Aspekte ermöglichen es, voneinander zu lernen, und geben neue Impulse für alle, denen Mitgefühl am Herzen liegt.
Dienstag, 8. Mai 2001, 20.00 Uhr
Judentum
Chesed, Din und Rachamim - Grosszügigkeit, Recht und Erbarmen
Michel Birnbaum, Lehrer Dienstag,
15. Mai 2001, 20.00 Uhr
Christentum
Die Gnade des Augenblicks leben
Patrice de Mestral, ehemaliger Gefängnispfarrer, Leiter eines Reintegrationsprojektes in Albanien
Dienstag, 22. Mai 2001, 20.00 Uhr
Buddhismus
Das Verlangen, alle fühlenden Wesen zu retten
Lama Lodro, Vizeabt Tibetisches Institut, Rikon
Dienstag, 12. Juni 2001, 20.00 Uhr
Islam
Verwalter Gottes: Wenn mein Nachbar Hunger hat ...
Halide Hatipoglu, islamische Theologin Gesprächsleitung:
Pfr. Nico Rubeli-Guthauser, Projektleiter CJP, Employee Assistance Counsellor
Ort: Unternehmen Mitte, Gerbergasse 30, Basel
Eintritt: Fr. 15 - 20.-- pro Veranstaltung
Veranstalter:
- Institut für Friedens- und Bewusstseinsbildung IFB
- Christlich-Jüdische Projekte CJP
- Christlich-Jüdische Arbeitsgemeinschaft Basel
- Katholische Erwachsenenbildung
- Forum für Zeitfragen
Unterstützt von:
GGG Gesellschaft für das Gute und Gemeinnützige.
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Begegnung mit jüdischen Traditionen
Ort: Pfarreiheim St. Franziskus, Äussere Baselstr. 168, Riehen
Katholische Erwachsenenbildung und Christlich-Jüdische Projekte
Dienstag, 20. März 2001, 19.30 Uhr
Rabbinische Gleichnisse
Coosje Barink
Dienstag, 27. März 2001, 19.30 Uhr
Die mündliche Lehre
Simon Erlanger
Dienstag, 3. April 2001, 19.30 Uhr
Talmudische Wundergeschichten
Nico Rubeli-Guthauser |
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Mittwoch, 28. März 2001, 19.30 Uhr
Saal der Kirchgemeinde St. Johannes, Mülhauserstr. 145, Basel
Jüdische Musik, jiddische Lieder, jüdische Meissen (Geschichten)
ein Abend zum Zuhören und Mitsingen
mit Marcel Lang, Oberkantor der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf, Tenor und Psychologe und Simone Guthauser Rubeli, Klavier.
Die jüdische Musik öffnet unser Gemüt und unseren Verstand dafür, was Juden bewegt und das Judentum ausmacht. Wir können uns von alten und neuen Melodien tragen lassen. Wir hören von allen und neuen Geschichten aus der jüdischen Tradition. Wir erfahren die jüdische Welt ein Stück als Heimat des Herzens.
Der Kantor ist die Stimme der jüdischen Gemeinde. Er kennt die liturgischen Gesänge des religiösen Judentums, aber auch die vielen Lieder des Alltags, die von Liebe, von beruflichen Problemen und den kleinen Dingen des Lebens berichten.
Es laden Sie herzlich ein
Kirchgemeinde St. Johannes Basel & Christlich-Jüdische Projekte
Pfrn. Elisabeth Groezinger, Marianne Rohrbach und Nico Rubeli-Guthauser
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Mittwoch, 14. März 2001, 18.00 Uhr
Küche und Saal der Kirchgemeinde St. Johannes, Mülhauserstr. 145, Basel
Jüdisch kochen - jüdisch essen
mit Käthi Frenkel
Die Koscherküche - ein Buch mit sieben Siegeln? Ganz bestimmt nicht. Auch für eine koschere Mahlzeit heisst es: planen, einkaufen, rüsten, kochen … und natürlich essen.
Dies möchten wir gemeinsam im Massstab 1:1 tun, nur das Einkaufen wird für uns übernommen.
Wir werden die meisten Bestandteile des 4-Gang-Menus gemeinsam kochen und das Resultat natürlich auch ausprobieren. Vorgesehen sind typische Bestandteile der "jüdischen Küche".
TeilnehmerInnenzahl beschränkt. Die Reihenfolge der Anmeldungen bestimmt die Teilnahme.
Wir kochen mit koscheren Lebensmitteln (Fleisch, Bouillon usw.), benutzen allerdings die nichtkoscheren Küchenutensilien (Pfannen, Geschirr).
Es laden Sie herzlich ein
Kirchgemeinde St. Johannes Basel & Christlich-Jüdische Projekte
Pfrn. Elisabeth Groezinger, Marianne Rohrbach und Nico Rubeli-Guthauser
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Dienstag, 13. März 2001, 20.00 Uhr
Frauengruppe der evang.-ref. Kirchgemeinde Muttenz
Judentum leben. Eine Herausforderung für moderne Frauen und Männer
Dozentin: Frau Orli Herz, Lehrerin
Verantwortlich: Pfrn. Mirjam Wagner und Pfr. Nico Rubeli-Guthauser
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Samstag, 3. Februar 2001, 16.00 Uhr bis Sonntag, 4. Februar 2001, 16.00 Uhr
Ich und Andere: Identität bewahren in Verschiedenheit leben
Eine Tagung für Unterrichtende und Interessierte
Einführung
"Ungefragte Umarmungen wohlwollende Verachtung: Szenen aus dem Leben", Pfr. Nico Rubeli-Guthauser
Workshops
- "Gedenken und Gedenkkultur", Pfrn. Käthy Ehrensperger
- "Der Grat zwischen Dialog und Usurpation: Jüdische Traditionen im nichtjüdischen Gottesdienst", Pfrn. Patricia Remy
- "Von Hass lernen? Antisemitismusdidaktik", Pfr. Nico Rubeli-Guthauser
Referat
"Gedächtnis und Identität. Jüdische Geschichte und europäische Friedensordnung", Dr. Jacques Picard, Lehrbeauftragter an der Universität Basel und Mitglied der Unabhängigen Expertenkommission Schweiz-2. Weltkrieg. Autor der bekannten Monografie: "Die Schweiz und die Juden. 1933-1945." Chronos Verlag Zürich 1994
Diskussionsgast: Nationalrätin Dr. Barbara Haering
Katechetische Arbeitsstelle der Evang.-Ref. Kirche Basel-Landschaft, Evangelische Heimstätte Leuenberg, Christlich-Jüdische Arbeitsgemeinschaft Basel, Christlich-Jüdische Projekte
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Mittwoch, 10. Januar 2001, 20.15 Uhr
Ökumenischer Bibelabend
im Saal des reformierten Kirchgemeindehauses Laufenburg mit Marcel Lang, Oberkantor der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf, Musiker und Psychologe, zum Thema: 2. Buch Mose 21: "Dies sind die Rechtssatzungen"... gibt es wirklich ein 'Auge um Auge, Zahn um Zahn'?
Reformierte Kirchgemeinde Laufenburg und Umgebung, Katholische Gemeinde Laufenburg, Reformierte Gemeinde D-Laufenburg, Katholische Gemeinde Heilig-Geist, D-Laufenburg und Christlich-Jüdische Projekte.
Verantwortlich: Pfrn. Esther Suter und Pfr. Nico Rubeli-Guthauser. |
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Montag, 18. Juni 2001, 19.30 Uhr
Vortrag mit Diskussion
Rechtsextremismus in der Schweiz
Hans Stutz
IGB Gemeindehaus, Leimenstr. 24, Basel
In der Schweiz ist ein längere Zeit teils unter und teils über der Oberfläche schwelender Antisemitismus wieder salonfähig geworden. Gleichzeitig belasten uns zunehmend fremdenfeindliche Aktivitäten und Straftaten von Hooligans und Skinheads. Über die letzten Entwicklungen und die Bedeutung des Rechtsextremismus in unserem Land wird uns Hans Stutz einen Überblick vermitteln. Hans Stutz ist ein anerkannter Fachexperte für rechtsextremistische Phänomene. Seit mehr als zehn Jahren veröffentlicht Hans Stutz regelmässig Artikel und hält Vorträge über den Rechtsextremismus, so beispielsweise seit 1995 jährlich eine Chronologie "Rassistische Vorfälle in der Schweiz". Im vergangenen Oktober erschien "Der Judenmord von Payerne", ein dokumentarisches Werk über die Ermordung des Berner Viehhändlers Artur Bloch durch Westschweizer Fröntler. Hans Stutz ist im luzernischen Seetal aufgewachsen. Nach seiner Ausbildung und mehrjähriger Unterrichtserfahrung als Sekundarlehrer widmete er sich seit Mitte der achtziger Jahre dem Journalismus. Hans Stutz beschäftigt sich intensiv mit den Fröntlern und Nationalsozialisten der 30er und 40er Jahre, insbesondere jenen in der Region Luzern. Nach mehrjährigen Auseinandersetzungen mit der Stadt Luzern erschien 1997 das Buch "Frontisten und Nationalsozialisten in Luzern 1933-1945". Zu diesem leider äusserst aktuellen Vortrag zu schmerzlichen Vorgängen und belastenden Verletzungen der Menschenwürde in unserer direkten Umgebung laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein.
Nico Rubeli-Guthauser
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Dienstag, 26. Juni 2001, 19 Uhr
Vortrag von
Prof. Dr. Ze'ev Levy, Haifa
Staat und Religion bei Spinoza, Hobbes und Mendelssohn und die Kritik von Hermann Cohen und Leo Strauss
Kollegiengebäude der Universität, Petersgraben, Basel, Hörsaal 4
Der israelische Philosoph Ze'ev Levy ist ein Kenner der Philosophie Baruch Spinozas. Kürzlich hat er in deutscher Sprache eine Monographie "Baruch Spinoza - Seine Aufnahme durch die jüdischen Denker in Deutschland" (Stuttgart, Kohlhammer Verlag 2001) veröffentlicht.
Dieser Vortrag wird vom Institut für Jüdische Studien, der Christlich-Jüdischen Arbeitsgemeinschaft und den Christlich-Jüdischen Projekten gemeinsam durchgeführt.
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jeweils Mittwoch,
Angst, Isolation, Einsamkeit
Vortragskurs im Pfarreiheim Str. Franziskus, Äussere Baselstr. 168, Riehen,
Susi M. Sakran Thomas, M.A., Psychotherapeutin VBP SPV/ASP
Katholische Erwachsenenbildung Basel und Christlich-Jüdische Projekte
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